Jagdfieber

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Der Leitwolf hob den Kopf und ließ seinen Blick über die Herde schweifen, die sich nur wenige Meter von ihm und seinem Rudel entfernt befand.

Es würde einfach werden! So wie nahezu jeden Tag seit Beginn der heißen Jahreszeit. Es war als ob er lächeln würde und für einen Augenblick blitzten seine schneeweißen Zähne auf.

Beute war geradezu im Übermaß erschienen. Die letzten Strahlen der blutrot untergehenden Sonne übten geradezu eine magische Anziehungskraft aus.

Überall wo es etwas zu Trinken gab, standen sie herum wie auf dem Präsentierteller. Dicht gedrängt, Körper an Körper. Ihre große Anzahl schien den einzelnen Individuen Sicherheit vorzugaukeln. Einige bewegten sich sogar völlig arglos am Rudel vorbei und wenn der warme Wind aus der entsprechenden Richtung kam, konnte er bisweilen den betörenden Duft einzelner Stücke riechen. Er schnupperte und unterdrückte den Wunsch, am liebsten sofort loszuschlagen.

Auch den anderen im Rudel ging es ähnlich.

Er konnte das ungeduldige Funkeln in den Augen der übrigen Jäger erkennen. Jene Vorfreude, die jeder Einzelne verspürte, wenn es nurmehr eine Frage der Zeit war bis es losgehen würde.

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Der Leitwolf wollte warten bis es dunkel wurde. Ein kurzer Blick zu seinen Gefährten mahnte die allzu Eifrigen zur Geduld. Die Zeit würde ihr Verbündeter sein und je länger die Nacht andauerte umso einfacher sollte es werden. Jeder kannte seine Aufgabe, jeder wußte was er zu tun und worauf er zu achten hatte.

Sie bildeten ein perfekt eingespieltes Team, was ihre Abhängigkeit vom Glück auf ein Mindestmaß heruntergeschraubt hatte.

Er reckte den Kopf in die Höhe um sich einen Überblick zu verschaffen. Viele kleine Grüppchen hatten sich gebildet und so wanderten seine Augen von einem zum anderen. Er taxierte, wog ab und überlegte. Es war immer schon ein Trick der Natur gewesen, den Jäger mit einem Überangebot zu verwirren, doch dafür war der Leitwolf viel zu erfahren.

Er wusste, dass die Jagd in erster Linie aus Strategie bestand. Das eigentliche Erlegen und all das was nachher kam, bildete nur den krönenden Abschluss einer überlegten Planung.

Nach einiger Zeit nickte er den anderen zu. Ein Zeichen, dass er sich entschieden hatte! Im Rudel rieb man sich vor Vorfreude die Hände!

Wieder grinste er, doch dieses Mal galt es nicht mehr den anderen Jägern. Er lächelte den Opfern, auf welche seine Wahl gefallen war, direkt ins Gesicht und diese ahnten wohl nicht, dass ihr heutiges Schicksal damit praktisch besiegelt war!

Er war keiner dieser hinterhältigen Räuber, die sich heimlich anpirschten.

Im Gegenteil, seine Beute konnte ihn rechtzeitig sehen, hatte alle Zeit der Welt rechtzeitig die Flucht zu ergreifen. Doch das tat sie praktisch nie. Die Gefahr schien offenbar eine einzigartige Faszination auszuüben. Warum auch immer, die Opfer liebten jenen Nervenkitzel!

Es dauerte eine gewisse Zeit bis er ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Sie waren zu zweit und er hatte die ganze Zeit über kein männliches Exemplar ausmachen können, dass die beiden bei einem Angriff beschützen würde.

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Tina schloss für einen Moment die Augen.

„Zum Wohl!“

Die beiden Gläser verursachten einen hellen Ton als sie zusammenstießen. Wodka mit Orangenjuice war das einzige was hier trinken konnte, wenn man sich nicht mit Cola begnügte und kein Bier mochte. Der Wein schmeckte ekelhaft und in die Longdrinks mixten die Barkeeper grundsätzlich viel zu viel Alkohol hinein.

„Warum waren wir nicht schon die letzten Tage hier?“ fragte sie und rollte die Schultern im Takt der Musik.

„Dazu kann man wenigstens Tanzen!“

Die Disco im Hotel hatte sich eher als Treffpunkt für Teenager entpuppt, die mehr auf elektronische Beats als auf Barry White oder Marvin Gaye standen. In dieser Bar hingegen, keine fünfzig Meter von den an den Strand rollenden Wellen des Ozeans entfernt, waren die beiden Frauen goldrichtig.

Sie blickte auf die knallroten Lippen ihrer Freundin, die sich um den Strohhalm zusammenzogen, während sie trank.

„Aber nicht jetzt schon, oder?“ meinte Ursula und wischte sich mit dem Zeigefinger eine Strähne ihres blonden Haares hinters Ohr. „Wie sind noch keine fünf Minuten da!“

Tina zuckte mit den Schultern. Es war eine Premiere, dass sie ohne ihre Familie Urlaub machte. Zum ersten Mal ohne ihren Mann und die beiden Kinder. Und das noch dazu fast am anderen Ende der Welt. Sie hatte lange überlegt und schließlich nur zugesagt, weil jeder gemeint hatte, es wäre verrückt diese Gelegenheit auszulassen.

Schon immer war es Tinas Traum gewesen, im Winter der Kälte zu entfliehen, in der Sonne zu liegen, während man daheim bei Wind und Schnee frieren musste. Eine Auszeit im Süden und wenn es auch nur für sieben Tage war.

Bernhard, ihr Ehemann, hatte sie geradezu genötigt, das frei gewordene Ticket zu nehmen, nachdem Ursulas Ehe so plötzlich zu Ende gegangen war. Diese hatte eigentlich mit ihrem Exmann die Reise gebucht, nur war leider dessen Affaire mit einer jungen Sekretärin dazwischen gekommen.

Was nicht nur eine zwölfjährige Beziehung beendet hatte, sondern auch einen ungenutzten Platz im Flieger samt Vollpension in dem Hotel hier bedeutete.

Ursula und Tina kannten sich schon viele Jahre. Die tränenreichen Nächte unmittelbar nach der Scheidung hatten sie zusammen verbracht und Tina war lange damit beschäftigt gewesen, das zu tun wofür eine gute Freundin da ist: Trost zu spenden und in derartigen Situationen für die Andere da zu sein.

Dabei war auch irgendwann die Idee aufgekommen, die Reise nicht zu stornieren. Ursula hatte sich sogar nicht mal den vollen Preis bezahlen lassen, wusste sie doch, dass Tinas Bugdet gerade mal für Campingtrips an die Adria reichte. Eine vierköpfige Familie konnte eben nicht so große Sprünge machen wie ein kinderloses Ehepaar, bei dem der Mann noch dazu im Vorstand einer Bank saß.

„Mach dir keine Sorgen!“ hatte Ursula mehrmals angemerkt.

„In Wirklichkeit zahlt er es. Ich habe gute Anwälte!“

Und da waren sie nun. Fünfunddreißig Grad, wolkenloser Himmel und blaues Meer an weißem Sandstrand wie auf einer Ansichtskarte. Für Tina der Himmel auf Erden und einzig von dem Wermutstropfen begleitet, dass ihre Familie das alles nicht auch erleben durfte.

Ursula grinste.

„Du kannst heute noch so lange Tanzen, dass dir danach die Füße abfallen!“ meinte sie lachend und schob das Glas in die Mitte des Stehtisches.

„Aber jetzt lass uns erst mal ein wenig umschauen!“

Tina wusste, dass es nur zwei Dinge gab, die ihre Freundin mit dem Wort „umschauen“ beschrieb: Tagsüber all die Verkaufsstände und Geschäfte abzugrasen um dort Unsummen für nutzloses Zeug auszugeben, oder abends die Augen nach irgendwelchen Männern zu verdrehen, die ihnen über den Weg liefen.

Ursula hatte Tina diesbezüglich zwei Dinge gestanden: Erstens hatte sie seit drei Monaten mit niemandem mehr geschlafen, was angesichts der Tatsache ihrer Scheidung nicht besonders überraschend kam.

Und zweitens war die Vorliebe ihrer Freundin für Schwarze zur Sprache gekommen, von denen es hier natürlich jede Menge gab.

Kein Tag war bisher vergangen, an dem sie nicht kichernd wie Teenager hinter dem einen oder anderen nachgeguckt und sich über seine sportliche Figur oder das hübsche Gesicht unterhalten hatten. Tina hatte sich da ein wenig anstecken lassen und obwohl natürlich jeder nähere Kontakt zu einem anderen Mann rein hypothetisch war, entdeckte sie dann und wann doch einen, der ihr ausgesprochen gut gefiel.

So wie den Kerl ein paar Tische abseits, der den Hals in die Höhe reckte und mit gewinnendem Lächeln zu ihnen herüber blickte.

„Hast du die da drüben gesehen?“ raunte Ursula und wies mit einem Kopfnicken in die Richtung. „Wetten, dass sie zu uns kommen!“

„Ich hoffe nicht!“ seufzte Tina.

Hinschauen und stille Bewunderung war eine Sache. Flirten eine andere.

Trotz des sexuellen Defizits ihrer Freundin existierte die stille Übereinkunft, hier keine Männergeschichten anzufangen, was für Tina nur bedeutet hätte, zum dritten Rad am Wagen zu werden.

Sie selbst war eine durch und durch treue Frau, die nicht ein einziges Mal in ihrer Beziehung mit Bernhard auch nur einen Gedanken daran verschwendet hätte, ihn zu betrügen. Und sie wollte ihr schlechtes Gewissen ihm gegenüber nicht durch irgendeinen Kontakt zu einen anderen Mann verstärken.

Es reichte, dass er mit den Kindern zu Hause bleiben hatte müssen.

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Die groß gewachsene Blonde lächelte ihn an und tippte dann ihrer Begleiterin auf die Schulter um sie auf ihn aufmerksam zu machen. Er fixierte die beiden jetzt mit seinen Augen, sah zu wie sie die Köpfe zusammen steckten, tuschelten und kicherten.

Jagdzeit! Jetzt hatte es endgültig begonnen!

Er bahnte sich den Weg zum Stehtisch der zwei Frauen und nahm nur Carl mit, der in der Hierarchie des Rudels an zweiter Stelle stand.

Die anderen drei mussten noch warten.

Das breite Lächeln des Leitwolfes wurde mit ein wenig Verlegenheit beantwortet, so wie er es oft bei jenen Frauen erkennen konnte, die er ganz direkt angesprochen hatte und deren männliche Begleitung gar nicht hierher mitgekommen war.

Um ganz sicher zu gehen fragte er nach, ob die beiden denn hier wirklich alleine wären. Die Antwort, sie könnten auch ohne Männer gut auf sich aufpassen, amüsierte ihn.

Dabei war ihre Nervosität nur allzu offensichtlich. Die Blonde kicherte ein wenig zu viel und die Dunkelhaarige wurde sogar richtig rot, als er dem hübschen Ausschnitt ihres Sommerkleides ziemlich ungeniert sein intensives Augenmerk widmete.

Wahrscheinlich war es diese zur Schau gestellte Schüchternheit, die sie schnell zu seinem Favoriten werden ließ. Darüber hinaus mochte er kleine Frauen und solche mit runden Ärschen und fraulichen Formen ganz besonders. Sie war hübsch, mit hellblauen Augen und einem süßen, vollen Mund.

Die Blonde würde er zuerst dem Rudel überlassen, wie ein paar Fleischbrocken, die der Anführer seiner Meute gönnerhaft hinwirft.

Er orderte eine Runde Drinks, wobei er sich nicht wie die anderen in der Theke anstellen und ewig warten musste. Man kannte den Leitwolf hier im Haus nur zu gut und so genügte eine Geste mit dem ausgestreckten Arm, ein schnelles Schnippen mit Daumen und Mittelfinger.

Es gefiel ihm, dass die kleine Dunkelhaarige erst ablehnte die Einladung anzunehmen.

„Ich habe noch genug!“ meinte sie mit einer Geste auf das halbvolle Glas.

Sofort registrierte er den schnellen Blick der Blondine. Die nonverbale Bitte, doch nicht zur Spielverderberin zu werden. Ein weiterer Grund, warum er die Kleine bevorzugte. Sie würde sich wehren. Das mochte der Leitwolf.

Und er ließ es sich nicht nehmen, ihr den triumphierenden Ausdruck in seiner Miene zu zeigen, als sie schließlich doch das Glas an die rot geschminkten Lippen setzte.

„Zum Wohl! Auf einen schönen Abend! Meine Freunde nennen mich Wolfe!“

„Ursula!“

„Tina!“

Küsschen links, Küsschen rechts. Wieder dieses verlegenes Gehabe!

„Wer möchte Tanzen?“

Er konnte an ihrem Blick erkennen, wie sehr sie mochte. Doch da war dieses Zögern, der kurze Blick zu Boden, der ihre Hemmungen verriet.

Ein Griff nach ihrer Hand um sie auf die kleine Tanzfläche zu ziehen! Sie schüttelte den Kopf, doch der Leitwolf zeigte wie kräftig er war.

Sein charmantes Lächeln wirkte wie Hohn, angesichts der Tatsache, das er ihr praktisch keine Wahl ließ. Carl würde sich inzwischen um die Blonde kümmern müssen, er kannte seine Aufgabe.

Seine Beute konnte tanzen! Sie hob die angewinkelten Arme zum Kopf und wippte mit dem Becken im Takt der Musik. Das Sommerkleid schlingerte um die Schenkel und die Titten schaukelten. Keine Riesendinger, aber bestimmt mehr als eine handvoll. Er grinste ihr aufmunternd zu und wurde selbst eins mit dem Rhythmus.

Nach zwei Nummern war ihr Gesicht rot und sie atmete stoßweise durch den Mund. Er führte sie wieder an den Tisch zurück, wo die Blonde selbstvergessen dabei war mit Carl zu flirten.

„Keine Kondition?“ fragte er schmunzelnd und betrachtet die feine Patina aus Schweiß auf ihrer geröteten Stirn.

Irgendwann stellte sich jedes Mal der Zeitpunkt ein, wo die Beute ihre Kraft verließ.

Er liebte es, wenn sie schwitzten und nach Luft schnappen mussten.

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Tina trank üblicherweise keinen Alkohol. Ab und zu ein Glas Sekt zum Anstoßen bei einem festlichen Anlass oder zum Jahreswechsel. Ihr letzter Schwipps lag in der Zeit als sie noch keine Mutter gewesen war.

Zwei Drinks hatten ausgereicht um sie dieses Kribbeln in den Beinen spüren zu lassen. Jene Menge Alkohol, die Ursula normalerweise zum Abendessen konsumierte, hatte ausgereicht um sie auf einen Level zu hieven, der bei der nächsten Runde unbedingt kategorischere Ablehnung verlangte.

Und die Runde würde bestellt werfen, das ahnte sie!

Der Kerl konnte fantastisch tanzen. Sie war ehrlich fasziniert und für einen Moment war das Erleben einfach nur reiner Genuss gewesen. Die Musik, dieser junge hübsche Kerl, seine Bewegungen …. fast wie ein Traum, von dem man jede Sekunde festhalten muss, weil er jeden Augenblick vorbei sein wird.

Ihr war aufgefallen wie er sie angesehen hatte. Nicht gaffend, aber doch mit einer gewissen Begehrlichkeit in den Augen, die Tina schmeichelte.

Wie lange war das her, dass sie zum letzten Mal so betrachtet worden war. Auf eine Art die nicht höfliches Interesse heuchelte, sondern zumindest etwas Ähnliches wie männliches Verlangen ausdrückte. Sie war jetzt zweiundvierzig Jahre alt und damit schon länger nicht mehr der Typ, nach dem Männer ihre Köpfe drehten.

Tina hatte lange überlegt, ob sie das knielange, ziemlich tief ausgeschnittene Kleid überhaupt mitnehmen sollte. Zuhause trug sie es so gut wie nie.

Ein paar Kilo mehr an Hüften, Bauch und Oberschenkeln ließen sie sich nicht in der Form dafür fühlen. Auch wenn ihr das eigene Dekollete darin gefiel.

Jetzt erkannte sie, dass auch der junge Mann ihren Ausschnitt mochte. Irgendwie fühlte sie sich stolz deswegen!

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Die Frau verlangte etwas Alkoholfreies zu trinken. Wieder eine einzige Geste und die Kellnerin servierte eine Flasche Wasser. Der Leitwolf schraubte den Verschluss ab, legte seinen Arm um ihre Schultern, wobei er ihre kühle, feuchte Haut spüren konnte, und setzte die Flasche an ihren Mund.

Ein Funken Widerstand, als sie sich aus dem Arm herausdrehte, das Wasser selbst in die Hand nahm und es nach einem weiteren, kräftigen Schluck zur Abkühlung an ihren Hals presste.

Europäische Frauen waren diese tropischen Temperaturen nicht gewohnt!

Die Blonde zeigte sich weniger scheu, sie akzeptierte Carls Arm und saugte mit spitzen Lippen ihren Drink durch einen Strohhalm. Schmunzelnd überlegte der Leitwolf wie es wohl aussehen würde, wenn sie einen Schwanz im Mund hatte.

Er beantwortete die logischen Fragen nach seinen guten Sprachkenntnissen. Dann bestellte der Leitwolf noch eine Runde Drinks. Wieder dasselbe Spiel wie vorhin.

„Was ist los mit dir? Du bist doch nicht im Urlaub um nur Wasser zu trinken!“

Ihr durchaus trotziger Blick gefiel ihm.

„Ich kann auch Spaß haben, ohne mich zu betrinken!“

Den Spaß hatte der Leitwolf als er sie wieder auf die Tanzfläche dirigierte.

Eine langsame Nummer und er zog sein Opfer nun eng an sich. Sie sträubte sich nicht, als er sein Bein so tief zwischen die ihren drängte, dass er den Venushügel an seinem Oberschenkel spüren könnte.

Die Frau schloss die Augen, als sie sich langsam im Kreis drehten. Die Umarmung hätte nicht enger sein können und er wusste, dass sie seinen respektablen Schwanz unter der dünnen Bermuda fühlen musste. Ein kleiner Druck des Beckens und er begann an der Innenseite ihres Oberschenkels zu wachsen.

Der Leitwolf neigte für einen Moment das Gesicht zum Nachthimmel und dankte seinem Jagdgott.

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Tinas Herz raste. Es war ein völlig verrückter Gefühlswirrwar.

Sie hatte mit keinem Mann in Kontakt treten wollen, geschweige denn, irgendeine Form von Flirt anzufangen. Das hatte Bernhard einfach nicht verdient!

Und nun tanzte dieser Schwarze mit ihr auf eine so körperbetonte Art und Weise, die zu Hause auf einer Tanzveranstaltung niemals möglich gewesen wäre.

Und Tina sah keine Möglichkeit, das zu verhindern, außer einen auf Mauerblümchen zu machen und davon zu laufen.

Nun war sie mit einem Mal sogar froh, diese Menge an Alkohol getrunken zu haben. Dessen Wirkung lullte das schlechte Gewissen ein, welches eigentlich viel vehementer aufbegehren sollte.

Sie fühlte den fremden Penis bei jedem Schritt. Nicht so wie bei den Bällen daheim, wo sich das bei einem engen Tanz nicht auch immer vermeiden ließ.

Enge Tänze, die sie wohlgemerkt nur mit Bernhard absolvierte. Doch dieser hier rieb praktisch ununterbrochen an der Innenseite ihres Schenkels. Es schien als ob sie seine Form praktisch ertasten konnte, die Länge, die Masse dieses Fremdkörpers in seiner dünnen Hose. Und diese hatte etwas Imponierendes, etwa, dass diesen verbotenen Reiz umso süßer schmecken ließ.

Tina versuchte sich einzureden, dass der junge Mann dies nicht mit Absicht tat. Ebenso wie sie sich selbst ihr eigenes Verhalten als völlig harmlos im Vergleich zu dem Ursulas darstellte, die inzwischen, völlig ungeniert den Arm des anderen Kerls auf ihren Schultern akezptierend, mit diesem zu flirten schien was das Zeug hielt.

Und sie wusste, dass sie nach dem Tanz noch weiteren Alkohol trinken würde. Die Flucht nach vorne antreten. Das schlechte Gewissen gänzlich verschwinden lassen oder sich so zu betrinken bis es eine gute Ausrede sein würde, schlafen zu gehen.

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Wieder zurück am Tisch sträubte sie sich nicht mehr gegen die Umarmung. Sie kicherte plötzlich ebenso viel wie ihre blonde Freundin und auch der Widerstand gegen den weiteren Drink war nun vergessen.

Sein unbemerktes Nicken rief jetzt endlich den Rest des Rudels herbei und er versuchte die heimlichen Blicke der beiden Frauen untereinander zu deuten, als sie nun von fünf Männern umringt waren.

Sein Arm blieb auf den Schultern der Dunkelhaarigen, wie als Zeichen, dass sie ihm gehörte. Dass sich die anderen Jägern daraufhin nur um seine Beute herumdrängten, ohne diese zu berühren, identifizierte ihn nun wohl auch bei den beiden Frauen als Leitwolf.

Es wurde gelacht und getrunken. Wo blieb auf einmal der Vorbehalt gegen Alkohol? Zufrieden stellte er fest, dass sein Opfer wohl schon dabei war sich Mut anzutrinken. Irgendwann stellte er sich hinter sie, legte die Hände an ihre Hüften und drängte seinen Körper gegen die runden Arschbacken.

„Ich bin verheiratet!“ meinte sie daraufhin leise und schob ihn ziemlich energisch weg.

„Und alleine hier.

Und betrunken!“ Wieder griff er nach ihr und näherte den Mund so nahe an ihr Ohr, dass er trotz der Musik flüstern konnte. „Und ich bin keiner vor dem du Angst haben musst!“

Sie schüttelte so vehement den Kopf als wolle sie sich selbst überzeugen.

„Nein! Ich bin weder betrunken, noch möchte ich etwas anderes tun als zu tanzen!‘

Diesmal beließ sie seine Hände an Ort und Stelle.

„Ich denke, wir passen anderwärtig auch so gut zusammen wie auf der Tanzfläche!“

Er folgte ihrem Blick quer über den Tisch, wo Ursula zwischen drei der anderen stand. Carl hielt sie an den Schultern und Pete hatte den Arm um ihre Taille gelegt. Zusammen schunkelten sie im Takt. Die Gesichter waren nur noch zu knapp voneinander entfernt, dass es nunmehr eine Frage der Zeit zu sein schien, bis Carl und Ursula sich küssen würden.

Der Leitwolf ließ sie wieder seinen Schwanz fühlen. Der drückte ihn genau in die Vertiefung zwischen den Pobacken, zwinkerte der gegenüberliegenden Tischseite zu und lachte laut zu irgendeiner unbedeutenden Bemerkung.

Und dann bewegte sie sich.

Erst nur zufällig, so als wenn sie das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagern würde. Sie nippte an ihrem Glas und nahm eine von Corry angebotene Zigarette an.

Als sie sich nach vorne beugte, um sich Feuer geben zu lassen verstärkte sich der Druck und der Leitwolf konnte es fühlen!

Sie drehte das Becken. Erst ganz wenig, kaum merkbar, aber bald so, dass er fühlen konnte, wie sich ihr Arsch an seinem Schwanz rieb.

Und der reagierte sofort!

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Tina starrte über den Tisch und sah dabei zu, wie sich Ursula noch mit gespielter Ablehnung zur Seite drehte, als der Schwarze versuchte sie zu küssen.

Doch sie grinste dabei und erlaubte ihm, mit den Lippen ihre Mundwinkel zu berühren. Sie war umringt von schwarzen Männern und musste sich wie im Paradies fühlen.

Sie wusste, dass der Alkohol längst ihre Wangen gerötet hatte. Und das war gut so, denn sonst hätte sie sich einen anderen Grund dafür eingestehen müssen. Sie wollte jetzt nicht nachdenken, sie durfte es in diesem Moment einfach nicht tun. Hier war sie vollkommen anonym, niemand kannte sie.

Nie wieder würde ein Wort davon gesprochen werden was geschah. Es war einfach ein Traum, ein vielleicht gar nicht realer Moment, so wie dieser ganze Urlaub! Ein Traum, in dem die Erinnerung an ihren Mann verblassen konnte.

Der junge Schwarze stand immer noch hinter ihr und Tina konnte fühlen, dass sein Penis fester geworden war. Sie realisierte wie er anschwoll und massiv seinen Platz an ihrem Po einforderte, von dem er nur durch die dünnen Schichten zweier Kleidungsstücke getrennt war.

Jede Idee, dies alles geschehe unbeabsichtigt, erschien nun endgültig absurd. Sie spürte dieses imposante Rohr aus menschlichem Fleisch so deutlich als wenn sie beide nackt wären. Und sie tat Nichts um diese Empfindung zu stoppen. Im Gegenteil, Tina reizte ihn sogar noch durch kleine Bewegungen ihrer Kehrseite.

Und sie versuchte zu ignorieren, wie sehr sie dieses Spiel inzwischen erregte!

Die Zunge des Kerls gegenüber erkundete inzwischen Ursulas Lippen! Diese schloss die Augen dabei und ihre Miene strahlte puren Genuss aus.

Sie würde nicht so weit gehen. Küssen war definitiv tabu, führte es doch zwangsläufig zum nächsten Schritt. Und an den wollte trotz des großen Penis an ihrem Po nicht einmal hypothetisch denken.

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Der Leitwolf lächelte zufrieden. Es war als ob er jetzt zum finalen Sprung ansetzen würde. Dieser entscheidende Moment, bei dem man die Beute in die Knie zwingt.

„Na, bist du immer noch verheiratet?“ knurrte er leise an ihrem Ohr.

Natürlich war es taktisch unklug, sie daran zu erinnern. Doch was diesen Punkt anging hatte er etwas von einer Raubkatze, die gerne noch mit der Beute spielte.

Er konnte spüren wie sich ihr Rücken versteifte. Ein tiefer Atemzug folgte und sie schien nach einer passenden Erwiderung zu suchen.

„Ich denke du kennst die Antwort!“ erwiderte sie schließlich in schnippischem Tonfall und zwängte sich zwischen ihm und dem Tisch hervor.

„Lass uns ein wenig spazieren gehen!“ meinte er und zog sie genauso kompromisslos mit sich, wie das vorhin beim Tanzen geschehen war.

„Wo geht ihr hin?“ kam sofort der Ruf der Blondine.

„Ein Spaziergang am Strand! Um diese Zeit ist es hier am schönsten!“

Sie gingen zu zweit voraus, die Blonde zusammen mit dem Rest des Rudels mit ein wenig Abstand hinten nach.

Am Gelächter konnte man hören, dass sich die fünf köstlich amüsierten.

„Ich liebe das hier bei Nacht!“ meinte er.

Sie nickte zustimmend und ließ zu, dass sie Hand in Hand gingen, wie ein Paar. Allerdings sprach sie kein einziges Wort und schien immer noch damit beschäftigt, ihre Gedanken zu ordnen.

Der gepflasterte Weg führte entlang des Strandes nach Norden. Dort wo tagsüber die Badegäste das Salz von der Haut duschten und ein Souvenierverkäufer nach dem anderen unterwegs war, bummelten jetzt vereinzelte Nachtschwärmer.

Je weiter man sich vom Hotel entfernte umso weniger wurden diese allerdings. Linker Hand rollte das Meer mit monoton gleichmäßigem Rauschen gegen den Strand. Das Wasser sah pechschwarz aus, nur auf den Spitzen der Wellen funkelten einzelne weiße Kronen.

„Zieh deine Schuhe aus!“ sagte er und zeigte auf ihre Sandalen mit den ziemlich hohen Absätzen.

Sie bogen vom Weg ab und wateten durch den weichen Sand, der immer noch ein wenig von der Wärme des Tages gespeichert hatte.

Natürlich folgten die anderen, kichernd und Witze reißend. Als er sich einmal kurz umdrehte, sah er, dass zwei seiner Männer Ursula praktisch trugen.

„Gefällt es dir hier?“

Sie nickte abermals.

Ein Stück weiter stand eine Gruppe Palmen. Davor ein riesiger, uralter Baumstamm, der schon dagelegen hatte als er noch ein Kind gewesen war. Irgendwann einmal angeschwemmt von der Flut. Unter dem alten, verwittert Holz hatte er ein paar Decken versteckt.

Er zog sie hervor und sie hockten sich im Kreis.

„Wer hat Lust zu schwimmen?“ fragte er.

Die Blondine kicherte.

„Was? Jetzt? Hier? Mitten in der Nacht?“

„Da ist es am schönsten!“

Carl stand als erster auf und zog das T-Shirt über die Schultern. Im schwachen Licht schimmerte sein muskulöser Oberkörper wie der einer Statue.

„Ich habe aber keine Badesachen dabei!“ stellte die Blondine belustigt fest.

„Die brauchst du um diese Zeit nicht!“

Das Rudel gab ihr die passende Antwort. Keine Minute später standen vier nackte Männer im Sand und trotz der Dunkelheit konnte man erkennen, wohin die Blicke der beiden Frauen gerichtet waren. Die Blonde benötigte jetzt keine weitere Aufforderung mehr! Kichernd stand sie von ihrem Platz auf und zog das Kleid über den Kopf.

Carl brummte ein Kompliment als sie Bh und Höschen ablegte und der Leitwolf betrachtete ihre kleinen Brüste auf denen das Mondlicht lange Schatten steifer Nippel warf.

Sie hatte ein schmales Becken, lange schlanke Beine und einen süßen Arsch, dessen helle Backen auf und ab hüpften, als sie lachend und Hand in Hand mit zwei Männern auf das Wasser zueilte.

„Was ist mit dir?“ fragte der Leitwolf, als die anderen verschwunden waren.

„Keine zehn Pferde bringen mich da hinein. Ich habe viel zu viel Angst!“

Er musste lachen.

„Und warum fährst du dann ans Meer?“

„Es ist ein Unterschied ob ich tagsüber ins Wasser gehe oder nachts, wenn ich nichts sehen kann.

„Ich könnte dich nehmen und einfach hineintragen!“

„Wenn du willst, dass ich um Hilfe rufe, dann mach das!“ Bei diesen Worten schwang deutlich erkennbare Angst mit. „Und ich schreie wirklich!“

Er schmunzelte und neigte sich zu ihr.

„Wirst du jetzt auch um Hilfe rufen?“

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Einen Moment lang hatte sie sich gesträubt. Es war mindestens fünfzehn Jahre her, dass Tina von einem anderen Mann als Bernhard geküsst worden war.

Sie erinnerte sich gar nicht mehr richtig daran. Was ihr aber sehr wohl in den Sinn kam, war dass es richtig leidenschaftliche Küsse auch mit ihrem Ehemann schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gegeben hatte. Küsse so wie dieser jetzt, an einem nächtlichen Strand, begleitet vom Rauschen der Wellen und nur unter dem Licht von Mond und Sternen.

Er schmeckte fremd und unbekannt. Die Umarmung seiner kräftigen Arme nahm sie gefangen und die breite, von Muskeln geformte Brust unter dem Shirt zu spüren war mindestens ebenso verführerisch wie vorhin die beeindruckend große Männlichkeit.

Tina hatte die Teile der nackten Männer zuvor gesehen, jeder einzelne größer als die wenigen, mit denen sie im Laufe ihres Lebens Bekanntschaft gemacht hatte.

Sie konnte Ursulas helle Stimme aus dem Wasser heraus hören, das Lachen und Quietschen. Die war mit vier nackten Typen dort unten und es bedurfte nicht viel Fantasie um sich Bilder dazu auszumalen.

Die große, kräftige Hand legte sich um ihren Hals, wanderte abwärts und schob sich unter das Kleid.

Tina wollte protestieren, doch die tanzende Zunge in ihrem Mund verhinderte jedes Wort. Sie versuchte sich weiszumachen, dass sie richtig betrunken sein musste, sonst hätte sie sich doch viel vehementer widersetzt!

Ihr eigener Körper verspottete diese Gedanken, als er ihre Brust sanft zusammendrückte und mit dem Daumen rund um den Nippel fuhr. Sie verbog sich vor Lust und seufzte in den Knebel der Zunge hinein, dass er aufhören soll. Sie sei verheiratet und treu.

Sein leises Lachen klang höhnisch, als würde er sich darüber nur lustig machen.

Er befreite beide Brüste soweit aus dem Harnisch des Bh, dass die Nippel gerade mal über dessen Rand ragten und setzte jetzt beide Daumen ein. Als ob der Kerl wissen würde, wie reizbar Tina dort war, widmete er ihnen jetzt alle Aufmerksamkeit die nötig war um die Lust in ihr hochsteigen zu lassen, als habe man dafür eine Schleuse geöffnet.

Seine Lippen, die Zunge, die manchmal knabbernden Zähne veranstalteten ein Feuerwerk aus Reizen, das wie knisternde Funken flackerte.

Tina wusste, dass sie verloren war. Dabei konnte sie sich nicht erklären warum. Wie bei einem Tennisspiel daheim im Verein, bei dem man eigentlich nicht verlieren konnte und der Gegner mit einem Mal auf das Match serviert. Es gab jetzt kein Zurück mehr. Den einzigen Vorsatz, den ihr von Erregung benebeltes Gehirn noch fassen konnte, war der nicht laut zu werden.

Erstens befanden sich bestimmt andere Gäste in nicht allzu weiter Entfernung und zweitens wollte sie dem Kerl einfach nicht zeigen, wie sehr ihr seine Berührungen gefielen.

„Du magst das, oder?“ brummte er, als konnte der Typ Gedanken lesen.

Er rubbelte sanft an beiden Brustwarzen. Tina biss in ihre Lippen und schnaufte.

„Du bist feucht, nichtwahr?“

Eine Hand wanderte unter das Kleid.

Tina presste die Schenkel zusammen und drehte die Knie zur Seite.

„Nein, bitte nicht!“ Der letzte Funken Vernunft schaffte es, diese Worte zu artikulieren. „Bitte nicht!“

Er lachte wieder und drängte sich ziemlich grob dorthin, wo seine Fingerspitzen den geschwollenen Kitzler durch den dünnen Stoff des Slips spüren würden. Und es waren weitere Blitze, die diese Berührungen durch ihren Körper jagten. Das Kraulen und Streicheln, sanftes Kratzen mit dem Daumen.

Natürlich musste er längst erkannt haben, dass das Höschen durchtränkt und vollgesogen war. Tinas Unterleib gehorchte nicht mehr den Befehlen ihres Gehirns, sondern nur mehr seinen streichenden Fingern.

„Dürfen verheiratete Frauen denn so auslaufen, wenn fremde Kerle mit ihrer Fotze spielen?“ knurrte er voll Hohn.

Tina fühlte, wie sich die Wut auf diesen Mann und jene auf sich selbst vermischte. Wie hatte sie es nur so weit kommen lassen können? Sie spannte die Arme an, wollte aufspringen und retten was noch zu retten war.

Stattdessen hob er den Saum des Slips an, schob ihr zwei Finger tief in die Vagina und drückte mit dem Handballen gegen den Kitzler.

Sie bäumte sich auf und stöhnte unkontrolliert während die Hand des Kerls in dem Schleim badete, den ihre Lust produzierte.

Er vollführte kreisende Bewegungen, stocherte und krümmte die Finger als wolle er etwas aus ihrem Inneren herausschaufeln. Ihr stöhnender, aufgerissener Mund war unfähig irgendwelche Worte zu formen.

Stumme Hilferufe an sich selbst, die nur im Gehirn formuliert wurden!

„Wow!“ murmelte der Kerl nur.

Er zog die Finger heraus und Tina schnappte keuchend nach Luft, bis sie seine Hand vor ihrem Gesicht erkannte.

„Europäische Fotzen sind oft nass. Aber du bist unbeschreiblich!“

Jedes dieser Worte löste dieselbe Empfindung aus wie ein Nadelstich. Sich als Fotze bezeichnen zu lassen hätte sie nicht in ihren schlimmsten Albträumen erwartet.

Und genau in diesem Moment schossen Tränen in ihre Augen. Sie schluchzte und beweinte ihren beschissenen Charakter, diese verdammte Idee hierher zu kommen und die Tatsache, dass sie nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen hatte.

Den absoluten Gipfel der Respektlosigkeit stellte jedoch die Tatsache dar, dass ihr der Kerl jene zwei Finger, die eben noch in der Vagina gesteckt waren, in den Mund zu schieben versuchte.

„Nein, hör auf damit!“

Sie drehte den Kopf zur Seite und so schmierte er ihr den Schleim nur auf Nase, Lippen und Wangen und vermischte ihn mit ihren Tränen.

„Mach dein Maul auf!“ knurrte er.

Es geschah wohl aus purer Angst, dass sie nun doch den salzigen Geschmack ihrer eigenen Säfte am Gaumen schmeckte. Tina hatte Derartiges noch nie zuvor getan. Bernhard wäre niemals auf die Idee gekommen, soetwas zu verlangen. Und das einzige Gefühl welches ihre Lust und die Verzweiflung für einen Augenblick übertraf, war die Irritation darüber, dass sie unglaublich erregt wurde, wie ein Hund den Schleim von seinen Fingern zu saugen.

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Der Leitwolf war in seinem Element. Trotz der Dunkelheit konnte er nur anhand ihrer Laute und der Körpersprache den Gemütszustand erahnen, in dem sie sich befand. Er ließ sie seine ganze Hand sauber lecken und genoss dabei das Kitzeln der kleinen Zunge ebenso wie ihre Gier und das Wissen, dass die Beute vor Scham am liebsten im Boden versunken wäre.

„Ich glaube, dass sich noch nie jemand so genannt hat.

Dass noch nie einer Fotze zu dir gesagt hat! Hab ich recht?“

Er konnte ihre Augen funkeln sehen und den flehenden Blick darin. Trotz des wenigen Lichts.

„Hör auf damit. Bitte!“

Der Leitwolf küsste sie wieder. Drängte seine Zunge grob zwischen ihre Kiefer, biss sie in die Lippen, brachte die beiden Münder zu einem Ringkampf miteinander. Er sollte ein Vorgeschmack sein, was er dann mit ihrer Fotze machen würde.

Er fühlte ihr Schaudern als seine Hand wieder die Titten packte und zu kneten begann. Sie wimmerte und die Vibrationen pflanzten sich von ihrer Kehle bis zu seinem Gaumen fort.

„Du musst dich entspannen. Genieße es!“ log er flüsternd, den er wollte auf keinen Fall, dass sie das tat. „Lass dich einfach darauf ein!“

Für den Genuss sorgte ihr Körper, dessen Lust sich schon längst verselbständigt hatte.

Doch es war ein Vergnügen, den Kampf zu beobachten den ihr Gewissen oder ihre Erziehung damit ausfochten. Diese Frau kämpfte bis zum Schluss und gerade das machte sie umso verwundbarer. Jede durchbrochene Mauer des Abwehrringes sorgte für neue Schmerzen in ihrer Seele. Und die machten ihn geiler als jeder perfekte Körper einer Zwanzigjährigen. Ein richtiges Raubtier musste im Inneren auch ein Sadist sein!

„Hast du schon einmal einen schwarzen Schwanz gelutscht, Fotze?“ fragte er heiser.

Dumpfes Schluchzen kam als Antwort und gleichzeitig drehte sie sich in seinen Schoss. Er kannte diesen Blick in den Augen europäischer Frauen nur zu gut! Auch wenn er ihn jetzt wegen des spärlichen Lichts nicht sehen konnte! Diese Mischung aus Begeisterung und Schauder, wenn sie zum ersten Mal seinen Ständer erblickten. Den Prügel aus Fleisch und Blut, direkt vor ihren Augen!

Sie schlang vorsichtig die Finger um seinen Schaft, so scheu als könnte sie ihn zerbrechen wie hauchdünnes Glas.

Ganz langsam glitt sie in seiner vollen Länge auf und ab, von der dunkelbraunen, geschwollenen Eichel bis zu seinem Bauch. Er wusste, dass sie das feine Pulsieren fühlen konnte, das gleichmäßig mit seinem Herzschlag ablief. Und er grinste zufrieden, als sie die gewaltige Keule in ihrer Hand mit stetig wachsender Faszination anstarrte.

„Gefällt er dir?“ fragte er.

Sie nickte nur und drückte etwas fester zu, zog die Vorhaut nach unten bis sich die Eichel aufblähte, als wäre sie ein im Mondlicht samtig schimmernder Pilz.

++++++

Vor ihrer Beziehung mit Bernhard hatte Tina mit vier Männern geschlafen. Allesamt kurze Affairen, bis auf die letzte mit jenem Mann den sie beinahe geheiratet hätte. Der Sex war mit keinem besonders spektakulär gewesen. Keine Fesselspiele oder multiple Orgasmen, deren Hype von Frauenmagazinen stets künstlich hochgehalten wurde. Für Tina war immer Zärtlichkeit und Nähe im Vordergrund gestanden, ein Gefühl der Geborgenheit und Zuneigung.

Er war verrückt, dass ihr ausgerechnet jetzt diese Gedanken durch den Kopf schossen als sie diesen riesigen Penis in der Hand hielt.

Er fühlte sich an wie eine Säule aus Stein, die mit warmer, weicher Haut überzogen worden war und wie ein Lebewesen pulsierte. Er wirkte bedrohlich aber gleichzeitig ungemein faszinierend. Sie hätte es nicht für möglich gehalten, bei der bloßen Berührung eines Mannes solche Leidenschaft verspüren zu können. Und es hatte rein gar nichts mit Zärtlichkeit und Geborgenheit zu tun. Daran erinnerte sie der Kerl, als er unsanft in ihr Haar griff und den Kopf in den Nacken bog.

„Ich habe gefragt, ob er dir gefällt?“ brummte er.

„Ja!“ hörte Tina ihre eigene Stimme ächzen.

Wie zur Bestätigung drückte sie einen Kuss auf die Eichel und benetzte die Spitze dann mit der Feuchtigkeit ihrer Zunge. Einen Moment huschte der Gedanke an ein Kondom durch ihren Kopf. Doch nein, die Frage danach würde wieder zum nächsten Schritt führen!

Tina leckte über die Eichel, formte Kreise mit der Zunge und setzte weiche Küsse nach.

Sie bemerkte wie er schneller zu atmen begann und beschleunigte das Tempo so gut es ging. Es fühlte sich beinahe wie Stolz an, als die steigende Erregung des Kerls immer offenkundiger wurde. Er mochte es offenbar, wenn sie den Penis, der mit einer Hand kaum zu umfassen war, mit ziemlicher Kraft zusammenpresste und gleichzeitig leckte. Und er zuckte besonders lustvoll, wenn sie mit der Zunge in das Loch in der Mitte der Eichel bohrte, das so groß war, dass es die Spitze aufnehmen konnte.

„Nimm ihn in den Mund!“ ordnete er jetzt an und zog sie in eine Position, die ihm erlaubte mit der Hand ihren Po zu erreichen.

Dem nachzukommen war leichter gesagt als getan. Tina sperrte den Mund auf und schaffte mit Mühe und Not, sich die pralle Eichel einzuverleiben. Das Ding drückte schmerzhaft ihre Kiefer auseinander. Sie hielt ihn nun mit beiden Händen fest und begann nur vorsichtig den Kopf zu bewegen.

Der Mund schmatzte leise und sie fühlte ihren Speichel abwärts laufen, bis er von Daumen und Zeigefinger der oberen Hand aufgefangen wurde wie durch eine Regenrinne.

Der Kerl grunzte genüsslich und bog eine Pobacke zur Seite, schaffte sich damit genug Platz um von hinten zwischen den Schenkel zu tasten.

Tina spürte das elektrisierende Gefühl, als er die Fingerspitzen ein kleines Stück in den Eingang der Scheide schob.

„Lass ihn in deinem Maul. Nimm ihn nicht heraus!“

Sie schnaufte zischend und fühlte wie die Luft nur durch ihre Nasenlöcher strömte. Die Finger kreisten um den Eingang herum, dehnten ihn ein klein wenig in die eine oder andere Richtung und ließen den immer stürmischer werdenden Wunsch anwachsen, er möge doch tiefer eindringen.

„Lass ihn in deinem Maul!“ wiederholte er energisch.

Tina fühlte, dass sie durch die Nase nicht genug Luft zum Atmen aufnehmen konnte.

Ihre Vagina zog sich vor Lust zusammen und spuckte Saft, den er großzügig rund um das Loch verteilte. Sie protestierte und stöhnte gleichzeitig, doch die Eichel sorgte dafür, dass es wie dumpfes Brummen klang. Panik und Geilheit stiegen im selben Verhältnis an und irgendwann riss sie den Kopf empor, schnappte mit weit aufgerissenem Mund nach Luft, die pfeifend ihre Lungen füllte.

„Ich ersticke!“ keuchte sie.

++++++

Er überlegte kurz, ob er ihren Mund nicht einfach auf seinen Schwanz zwingen und sie weiter stimulieren sollte.

Es war ein ungemein geiles Gefühl gewesen, das Vibrieren des Gaumens zu spüren, während sie, von der Eichel geknebelt, stöhnte.

Doch der Leitwolf zog die Frau jetzt wieder hoch, drehte sie in eine neben ihm sitzende Position zurück.

„Du hast mir noch immer nicht verraten, ob ich der erste Mann bin der Fotze zu dir sagt. „

Sie schnaufte leise.

„Ja, das bist du.

Und ich möchte dich zum letzten Mal darum bitten, dass du damit aufhörst. Ich mag das nicht!“

Er grinste und zog eine Packung Zigaretten aus der Hosentasche. Gemeinsam rauchten sie und er betrachtete sie im orangeroten Schein der Glut.

„Du rauchst üblicherweise nicht, oder?“

„Nur ab und zu. “ antwortete sie kopfschüttelnd. „Manchmal auf Partys!“

„Und du bist keine Fotze?“

Die Muskeln ihrer Schultern spannten sich an.

„Nein! Zum letzten Mal!“

„Ich werde dir jetzt einmal etwas über unsere schwarzen Schwänze erzählen!“ raunte der Leitwolf. „Ihr europäischen Frauen seid alle so nobel und gut erzogen. Zumindest denkt ihr das von euch. Aber unsere Schwänze hier, die mögen das nicht. Unsere schwarzen Knüppel wollen Fotzen und Guten! Verstehst du das?“

Sie nahm einen tiefen Zug und die glühende Spitze der Zigarette erhellte ihr hübsches Gesicht.

„Für mich ist es eine Beleidigung. Und ich werde mich sicherlich nicht beleidigen lassen!“

„Weil du glaubst etwas Besseres zu sein. Das ist aber ein verdammter Irrtum!“

Mit Leichtigkeit als wäre sie eine Puppe drehte er seine Beute so, dass sie ihm den Rücken zeigte. Er faste den Reißverschluss auf der Rückseite des Kleides und zog ihn hinab.

„Zieh dich aus!“

Sie drehte den Kopf zurück so weit es ging, die Lippen in einem trotzigen Ausdruck gekräuselt.

„Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Ich bin nicht dein Spielzeug! Und ich werde mich nicht so behandeln lassen. Tut mir leid!“

Dieses Weib versuchte tatsächlich aufzustehen! Er packte ihren Arm und warf sie grob auf den Bauch. Dann umfasste er ihren Nacken und fixierte den Kopf am Boden. Sie quietschte vor Schreck und schnaufte wütend.

„Ruf um Hilfe! Schrei einfach, wenn du magst!“

So wie zuvor langte er von hinten zwischen die Beine und drückte die Finger in ihr Loch.

„Hör auf!“ quiekte sie. „Hör sofort auf!“

Ihr aufgebrachter Protest wurde von einem heiseren Ächzen erstickt, als er sich zu bewegen begann. Ihr Rücken krümmte sich und sie keuchte heiser.

„Schrei einfach um Hilfe! Komm schon!“ spottete er und fickte mit den Fingern ein paar Mal schnell in die Fotze hinein.

Seine Beute bäumte sich auf und er wusste, dass es vor Erregung und Empörung gleichzeitig war.

Sie stöhnte haltlos und ihr Loch umspülte die pumpenden Finger mit seinen Säften.

„Ich höre noch immer keine Hilferufe!“ bemerkte der Leitwolf amüsiert. „Hat es der verheirateten Fotze denn die Sprache verschlagen?“

++++++

Noch niemals zuvor war Tinas Nervenkostüm so unter Strom gestanden. Sie fühlte die Lust in jeder Faser und es schien als würde sie ihre Nerven in prickelnde, vibrierende Schwingungen versetzen. Ihr Gehirn war umnebelt von unendlicher Gier, der ganze Körper nur mehr aus ihrer Vagina bestehen, die über diese bohrenden, stossenden Finger gestülpt den unvermeidlichen Höhepunkt herbeisehnte.

Gleichzeitig hatte sie nie vorher einen derartigen Horror erlebt! Praktisch missbraucht von diesem Kerl, beleidigt und verspottet. Tief in ihrer Brust, inmitten all der zügellosen Erregung glühte unbändige Wut!

Sie würde nachher zur Polizei gehen und ihn anzeigen. In diesem Urlaubsland ging man bestimmt nicht zimperlich mit Vergewaltigern von Touristinnen um. Er würde dafür büßen müssen, die verdammte Strafe für all seine Kränkungen erhalten.

Aber zuvor würde sie ihren Orgasmus haben! Den Höhepunkt, nach dem Tinas Körper immer intensiver zu lechzen begann.

„Ich werde dir sagen was du bist!“ knurrte er, während seine Finger ihre Scheidenwände ausbeulten. „Du bist ein Stück Beute! Du bist meine Fotze, meine Hure und wenn ich es will, dann parierst du wie ein Zirkuspferd!“

Jedes dieser Worte fachte die Hitze ihrer Wut noch mehr an! Gleichzeitig erreichte die Erregung jenes Level, dass sie nun endlich explodieren lassen würde.

Ihre Kopf wurde immer noch hart zu Boden gepresst, die Wange quetschte sich gegen den Stoff unter ihr.

Tina brüllte heiser! Sie schrie vor Wut und weil der Orgasmus sich anschickte loszutrammpeln! Endlich!

Und genau in diesem Moment zog er die Finger zurück!

Es fühlte sich an als ob in ihrer Vagina ein Vakuum entstanden wäre, eine erschreckende Leere, die den Galopp des Höhepunktes straucheln ließ. Es war ein kalter Schock! So frostig, dass er selbst das Feuer ihres Zornes auszulöschen vermochte.

Sein höhnischen, gackerndes Lachen über Tinas Enttäuschung fachte dieses jedoch sofort wieder an.

Er lockerte den brutalen Druck auf ihren Nacken und sie stemmte den Oberkörper hoch. Mit heiseren Atemzügen atmete sie gierig ein, wie wenn die Luft in ihren Lungen auch den Höhepunkt wieder ins Rollen bringen könnte. Der Drang wieder in Tränen auszubrechen war plötzlich wieder da!

„Du Arschloch!“

„Zieh dich aus!“ forderte er unbeeindruckt.

Sie tat es, schälte sich aus dem Kleid, streifte den Bh ab und rollte ihre Unterhose über die Beine. Sein triumphierendes Lachen war gut, denn es half ihr die Wut nicht zu vergessen!

„Zeig mir deinen geilen Arsch!“

Der Teil von Tina, der endlich erlöst werden wollte reckte dem Kerl sehnsüchtig den Hintern entgegen. Der Rest knisterte vor brennendem Zorn, weil er sie zwang auf allen Vieren vor ihm zu knien wie ein dressiertes Pferd, von dem er vorhin gesprochen hatte.

Sie wimmerte, als sich die Hand wieder zwischen die Schenkel schob, Fingerspitzen den Kitzler umkreisten und ihr Becken tanzen ließen. Nur einen einzigen, verdammten Höhepunkt!

Plötzlich ertönten Stimmen, helles Lachen und Quietschen.

Aus der Dunkelheit heraus manifestierten sich die Gestalten der anderen Schwarzen und in deren Mitte Ursulas heller, schmaler Körper. Sie kicherte aufgedreht und legte den Arm um die breiten Schultern eines ihrer Begleiter.

„Tina!“ johlte sie dann mit gespielter Empörung. „Was machst du da?“

Einer der Kerle zog ein Badetuch hervor und schrubbte sich damit über Bauch und Schenkel, ehe er es an Ursula weiterreichte.

Tina biss die Zähne zusammen, weil sie sich nicht vor ihrer Freundin derart gehen lassen wollte wie zuvor. Zum Glück hörte auch das Streicheln zwischen ihren Schenkeln auf.

„Können wir woanders hin?“ fragte Ursula, auf deren Haut tausende Wassertropfen im Mondlicht funkelten.

„Sieht so aus als stören wir hier!“

„Aber nicht doch!“ ertönte nun die Stimme hinter Tina. „Deine kleine Freundin steht drauf wenn wir alle zusammen bleiben!“

Sie konnte nicht verhindern, dass die Finger wieder eindrangen. Sie konnte einfach nichts dagegen tun, dass dieser Kerl vor den Augen von Ursula und den restlichen Schwarzen erneut eine Welle der Lust durch ihren Körper rollen ließ.

Tina empfand das Gefühl zu ersticken, als sie den Schrei hinunter schluckte.

Ihre Freundin starrte mit aufgerissenem Mund auf sie herab und lachte hell, wobei da ihre Fassungslosigkeit herauszuhören war.

„Hört euch das an!“ rief er und bewegte sich schnell und hart.

Tina hörte ihr eigenes Stöhnen nicht, obwohl sie wusste dass es nicht mehr zu unterdrücken ging. Aber sie vernahm die schmatzenden Töne welche ihre ausgehöhlte Scheide produzierte und fühlte den Saft über die Innenseite der Schenkel sickern.

Es war der absolute Gipfel der Erniedrigung!

„Lassen wir die Beiden!“ meinte Ursula jetzt fast flehentlich, doch zwei der Kerle setzten sich auf die Decke und zogen sie ebenfalls herab.

Ein kurzer, fast hilflos wirkender Blick zu Tina, dann folgte der Ausdruck von Resignation. Unbeeindruckt von der fehlenden Privatsphäre neigte sie den Kopf und stülpte vor Tinas Augen den Mund über die Eichel des einen Mannes. Ursulas Wangen krümmten sich nach innen als sie zu saugen begann und ihre Faust schrubbte um den Schaft geschlungen auf und ab.

Tina starrte fassungslos auf dieses Schauspiel und ignorierte für einen Moment die stimulierenden Finger zwischen den eigenen Schenkeln. Der Penis in Ursulas Mund war ein gutes Stück kleiner als der an dem sie eben noch geleckt hatte. Dennoch erschien es wie ein kleines Kunststück, dass diese es fertig brachte ihn zur Gänze tief in den Rachen aufzunehmen. Sie war mit Feuereifer bei der Sache, beschleunigte das Tempo ihres auf und ab pendelnden Kopfes und schmatze genüsslich.

Tina konnte sich nicht entscheiden ob sie erregt oder angewidert reagieren sollte. Sie sah zu, wie Ursulas nass glänzende Zunge rund um den dunklen, von Adern durchzogenen Schaft strich, ehe sie das ganze Ding wieder verschlang. Der Kerl stöhnte und schien ihre Freundin damit noch mehr anzuspornen. Sein steifer Penis schimmerte feucht als er wieder zum Vorschein kam und Ursulas Hand rieb ihn mit rasend schnellen Bewegungen, während nur mehr die Eichel im Mund blieb.

Ursula schien die Anwesenheit der anderen vergessen zu haben. Sie waren nun Komplizinen geworden bei diesem miesen, verachtenswerten Tun. Der Kerl hatte vorhin von Huren und Fotzen gesprochen und genau so fühlte Tina sich jetzt beim Anblick ihrer Freundin, die nun gierig einfach den nächsten Penis zu küssen begann, der vor ihr Gesicht gehalten wurde. Wie hatte das alles nur geschehen können?

Ursula drehte plötzlich den Kopf, blickte Tina an und meinte mit geweiteten Augen:

„Mein Gott! Was macht er mit dir?“

Jetzt erst registrierte sie ihr eigenes, lautes Stöhnen! Das Zittern der Arme, die kaum noch das Gewicht des Oberkörpers tragen konnten.

Der Speichel, der aus ihrem aufgerissenen Mund hinab tropfte und zwischen den Händen landete, deren Finger in den Stoff der Decke gekrallt waren. Der Kerl spielte immer noch an und in Tinas Scheide herum und der Höhepunkt rückte immer näher heran.

Nur für Bruchteile von Sekunden überlegte sie dagegen anzukämpfen. Nicht hier vor Ursula, nicht vor den anderen Männern!

Doch das war zwecklos! Es würde eine Erlösung sein! Endlich würde es passieren! Tinas ganzer Körper fieberte so sehr danach, dass jeder Funken Widerstand nur eine Farce gewesen wäre.

Sie schloss die Augen und fühlte das Kribbeln im Unterleib anwachsen, jenes unverkennbare Ziehen, das verriet, dass es gleich soweit war!

++++++

Er spürte das Zucken seiner Beute, sah wie sich ihr Rücken verbog und der wundervoll runde Arsch immer lustvoller tänzelte. Und mit schadenfrohem Lachen registrierte er das enttäuschte Aufseufzen, als er seine Stimulation abermals im letzten Augenblick stoppte.

Die Frau sank keuchend zusammen und der Laut aus ihren Lippen beschrieb die Frustration nur zu deutlich, die sich jetzt wohl in breit machte.

Sie drängte ihm ihre Kehrseite entgegen, lud ihn dazu ein weiter zu machen und stöhnte auffordernd. Wo war die Zurückhaltung geblieben, ihre Scheu?

Er beugte sich über ihre Schultern, fasste unter ihr Kinn und bog den Kopf nach oben.

„Bist du nun eine verheiratete, geile Fotze, oder nicht?“ raunte er an ihrem Ohr.

Die Frau antwortete nicht, sie zitterte nur und ächzte leise.

Der Leitwolf folgte der Richtung ihres Blickes, der ihrer blonden Freundin galt. Diese konnte sich gar nicht zwischen den Schwänzen des Rudels entscheiden, von denen sich jeder erwartungsvoll vor ihrem Gesicht emporstreckte. Sie holte sich abwechselnd einen Prügel nach dem anderen in den Mund und wichste und lutschte voller Leidenschaft an jedem einzelnen.

Er lachte laut.

„Scheinbar haben wir nicht nur eine geile Fotze hier! Fickt sie!“

Kondome wurden aus den Taschen der herumliegenden Hosen geholt.

Die Blondine stieß ein zustimmendes Brummen aus, als man ihr eines in die Hand drückte. Sie öffnete es mit den Zähnen und rollte den Gummi mit einer geschickten Bewegung über Carls Ständer. Ohne die geringste Zurückhaltung ließ sie sich auf den Rücken drehen und zog die Beine an. Ihr weit zurückgezogenes Gesicht starrte ihm jetzt direkt entgegen, als Carl über sie kroch. Blondie riss den Mund auf und ächzte heiser. Ihr Körper würde von den kräftigen Stößen hin und her geschüttelt und die hochgesteckten Knie wippten zu beiden Seiten seines Beckens wie flatternde Flügel.

Ein zweiter Mann rückte nun zu ihrem Kopf und drückte seinen Schwanz an die Lippen der Frau.

„Na was sagst du?“ fragte er. „Zwei schwarze Schwänze gleichzeitig. Und dann erzähl mir noch einmal, dass ihr keine geilen Fotzen seid!“

++++++

Vielleicht hatte Tina irgendwann einmal darüber nachgedacht, wie es sein könnte jemanden beim Sex zu beobachten. Eine ebenso hypothetische Fiktion wie die, dass es einen anderen Partner als Berhard geben könnte.

Und nun trieb es Ursula keinen Meter von ihr entfernt mit drei Kerlen gleichzeitig! Einer lag über ihr und sein Becken pumpte in wilden Schönen, der zweite ließ sich mit der Hand verwöhnen und Nummer drei hatte den Penis in ihrem Mund versenkt.

Ein vollkommen irreales Schauspiel, schockierend und anziehend zugleich, so wie wenn man an einem schrecklichen Verkehrsunfall vorbeifuhr und einfach nicht wegsehen konnte. Ursulas leidenschaftliches Stöhnen, das Klatschen wenn der Körper des Schwarzen gegen die Innenseite ihrer Schenkel prallte, das von Lust verzerrte Gesicht.

Irgendwann kauerte ein anderer über ihrem Kopf und der Kerl über ihr machte dem nächsten Platz. Ursula schrie auf, ihre Stimme klang wie heller Gesang. Der Orgasmus verdrehte ihren Rücken und Tina stellte in diesem Moment fest, dass ihre Freundin soeben das bekommen hatte, wonach sie selbst sich so sehr sehnte.

„Oh mein Gott! Oh mein Gott!“ ächzte Ursula atemlos, während nun Typ Nummer drei zwischen ihre Schenkel robbte.

Der Griff in Tinas Haar war grob. Obwohl es kurz geschnitten war, schaffte der Kerl es, ihren Kopf daran in den Nacken zu reissen.

„Willst du auch einen schwarzen Schwanz spüren?“ knurrte er. „Willst du das auch!“

Statt einer Antwort drängte sie im den Hintern entgegen. Natürlich wollte sie, wollte der inzwischen vollkommen von Erregung trunkene Teil ihres Ichs, der keine Vernunft mehr zuließ.

Sie hörte, wie er hinter ihr aus seiner Hose schlüpfte und eine Kondompackung aufriss. Sie spürte wie der gewaltige, schwere Prügel dabei gegen eine Pobacke tippte.

Plötzlich erschien einer der anderen Kerle in ihrem Gesichtsfeld und raubte die Sicht auf Ursula, die schon wieder schrill zu quietschen begann. Ein in dünnen Gummi verpackter Penis wippte vor ihrer Nase. Tina schnappte danach ohne nachzudenken, spürte die Hände, die jetzt ihren Kopf festhielten und einen Rhythmus vorgaben.

Der Stab rammte bis in den Hals hinein und irgendwann kam ihr der Gedanke, dass es Ursulas Schleim war, den sie soeben schmeckte.

Unsere schwarzen Schwänze wollen Huren und Fotzen! hatte er vorhin gesagt.

Die riesige Eichel trieb ihre Schamlippen auseinander wie ein Keil. Wie ein überdimensionierter Propfen dehnte er den Eingang und Tina durchfuhr der Gedanke, noch nie zuvor etwas annähernd Großes in sich aufgenommen zu haben.

Finger krallen sich schmerzhaft in beide Pobacken und dieser Fremdkörper da unten schien den ganzen Unterleib auszufüllen. Brennendes Ziehen überflutete ihre gedehnte Vagina und mündete in scharfem Schmerz.

Der Kerl in ihrem Mund kam und füllte grunzend das Kondom mit seinem Sperma.

Ursula quietschte ihren nächsten Höhepunkt aus sich heraus und flehte keuchend um eine kurze Pause.

Der Penis in ihrem Körper schien festzustecken.

Seine Größe würde nicht die geringste Bewegung erlauben.

„Bitte mich um den Fick!“ schnaubte die Stimme hinter ihr. „Bettle darum!“

Er zog ihn wieder heraus und für einen kurzen Moment schien sich ihre Vagina mit Luft zu füllen.

„Ich kann nicht mehr!“ jammerte Ursula, doch das schien keinen der Kerle zu interessieren.

„Du sollst um meinen Schwanz betteln!“ wiederholte er.

NEIN! Das würde Tina nicht tun!

Irgendwo tief im Inneren schien doch noch ein Funken Anstand zu sitzen.

Er strich mit zwei Fingern über ihren pochenden Kitzler und entlockte ihr heftiges Stöhnen.

„Ich kann dich nicht hören!“

NEIN!

Er verstand es natürlich dort unten so zu reizen, dass dieser Vorsatz in den Hintergrund rückte.

Tina wusste, dass sie die reibenden Finger wieder nahe an den Höhepunkt führen und dann so grausam schnell stoppen würden. Er konnte sie vor Verlangen zum Schreien bringen und anschließend vor Enttäuschung, wenn die sich immer höher auftürmenden Wellen der Lust in letzter Sekunde wieder verebbten.

Das Verlangen nach Erlösung manifestierte sich in ziehendem Schmerz und irgendwann wurde das ständige Verweigern der Vollendung zur reinen Folter.

Tina war nicht mehr sie selbst, sie fühlte ihre Hilflosigkeit und den Mangel jeder Selbstachtung als sie zu betteln begann.

„Bitte! Ich halte das nicht mehr aus!“ stammelte sie und wieder einmal liefen Tränen über ihre Wangen.

Sein triumphierendes Lachen bedeutete keine Erniedrigung mehr. Es war ein Zeichen, dass es nun endlich soweit sein würde. Der Kerl hatte endgültig bekommen was er wollte.

„Bitte!“ wiederholte sie mit zitternder Stimme.

Ursula stöhnte auf, als sie an ihr vorbei gezerrt wurde.

„Bitte!“

„Nein! Das mache ich nicht!“ krähte die Stimme der Freundin hinter ihr.

„Bitte!“

Derbes, dreckiges Lachen, Ursulas protestierendes Schnauben.

Tina fühlte das Gesicht zwischen ihren Pobacken und dann die Zunge. Sie streckte sich hervor und kitzelte ihren pochenden Eingang. Ursulas Weigerung erstickte in lautem Stöhnen.

„Los!“ kam sein Befehl. „Deine kleine Freundin bettelt darum endlich kommen zu dürfen.

Gib's ihr richtig!“

Eine neue Ebene an kranken Perversionen war erreicht. Das durfte nicht passieren! Keine andere Frau und schon gar nicht Ursula.

Tina konnte die Stöße fühlen, die den Körper ihrer Freundin erschütterten und deren Gesicht rhythmisch gegen ihren Hintern schoben. Sie konnte nicht sagen ob es Geilheit oder Hysterie war, die sie zwischen ihren Schenkeln brüllen ließ. Sie kämpfte gegen das an, was nun gleich unvermeidbar würde.

Mit allerletzter Kraft versuchte sich Tina dagegen zu stemmen. Doch das machte es nur noch heftiger!

Sie spürte wie das Gesicht Ursulas mit ihrem Saft überschwemmt wurde. Sie konnte nicht verhindern, dass sich ihre Scheide krampfhaft um die zaghaft stochernde Zunge zusammenzog. Der Orgasmus entlud sich wie ein Stromschlag. Sie schrie und ihre Stimme überschlug sich dabei.

Dann wurde es Schwarz vor ihren Augen!

Es waren Hände, Münder, Zungen und Finger, die sie wieder zurück holten.

Tina dachte an das Bild eines Rudels von Löwen, das sich um die Beute zankte. Das Zerren an Hals und Gliedern, das Knurren und feindselige Zähnefletschen. Und wie alle winselnd einen Bogen schlugen, wenn der Anführer kam und sein Stück vom Kuchen abhaben wollte.

„Bitte fick mich!“ ächzte sie atemlos. „Bitte!“

Sein Schmunzeln wirkte beinahe fürsorglich.

„Du wirst heute so lange und oft gefickt werden, dass du es auch in daheim Europa noch immer spüren kannst!“ sagte er und drehte Tina auf den Rücken.

Sie lag nun wie einer der Käfer vor ihm, mit denen sie als Kind gespielt hatte und deren verzweifelte Versuche, auf die Beine zu kommen, damals so faszinierend gewesen waren.

„Fotze!“ stöhnte er und drang mit aller Macht in ihren Körper ein. „Du gehörst endgültig mir!“.

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