Berlin Teil 04

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Es war bereits Anfang Juni, als Clara von einer Bediensteten Besuch gemeldet wurde. Eine Louise Bigouet wünsche sie zu sprechen. Clara war verwundert. Eine Louise Bigouet kannte sie nicht. Wohl war ihr der Familienname geläufig, weil die Bigouets auch zur besseren Berliner Gesellschaft gehörten. Also ging sie in die Halle, in der Louise auf Clara wartete.

„Guten Tag Frau Dippenfeld. Entschuldigen Sie bitte, wenn ich hier so unangemeldet auftauche. Aber ich möchte gerne mit Ihnen über jemanden sprechen, der mir sehr am Herzen liegt.

Clara war verwirrt.

„Und wer, bitteschön, ist das?“

„Paul Günther. „

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Clara war geschockt. Was wusste diese Louise über sie und Paul?

„Ich glaube, es wäre besser, wenn wir ein wenig spazieren gehen würden und das nicht hier im Hause besprächen“, sagte Louise zu Clara, der man den Schreck im Gesicht ansehen konnte.

„Ja, ja.

Ich zieh mir nur Schuhe an und bin gleich wieder da. „

Clara brauchte keine drei Minuten. Schnell verließ sie mit Louise das Haus. Sollte doch keiner der Angestellten etwas mitbekommen. Ihre Eltern waren Gott sei dank sowieso nicht da. Sie gingen in einen nah gelegenen Park, der um diese Tageszeit sehr ruhig sein würde. Dort suchten sie sich eine abgelegene Bank.

„Ich würde sie gerne Clara nennen, wenn sie nichts dagegen haben.

Wir sind in etwa gleich alt und das was ich Ihnen erzählen möchte, ist doch etwas sehr privates. „

Clara stimmte, immer mehr verwirrt, zu.

Und dann begann Louise zu erzählen. Wie sie Paul bei der Vorbereitung der Modenschau kennengelernt hatte. Wie sie gemeinsam zur AVUS gefahren waren und auch ganz offen wie sie am Müggelsee versucht hatte, Paul zu verführen, weil er ihr ausnehmend gut gefallen hätte.

Als sie dann Clara darüber berichtete, dass Paul nicht in der Lage gewesen wäre, dass sehr offensichtliche Angebot anzunehmen, weil er immer noch eine andere Frau lieben würde, brach Clara in Tränen aus.

Er liebte sie also noch immer. Genauso wie sie ihn.

Und dann erzählte Louise ihr den Plan, den sie vorbereitet hatte. Wie sie Clara und Paul wieder zusammen bringen konnte.

Vorausgesetzt natürlich, Clara wollte das überhaupt. Und sie machte Clara auch klar, dass der Ruf des Herzens wichtiger wäre, als irgendwelche Standesdünkel. Dafür müsste man sich, wenn nötig, auch gegenüber den Eltern und dem Umfeld durchsetzen.

Und Clara wollte. Hatte nur Angst, dass der Plan nicht funktionieren würde, wenn Paul unwissend nicht mitmachte.

Mitte Juli erhielten Frau Liebrecht und Paul persönliche Einladungen zu einem Sommerfest bei Baronin Ziesewitz.

Die Baronin gehörte zu den sehr guten Stammkundinnen im Modehaus Liebrecht. Nicht mehr für Korsetts, sondern für normale Kleidung. Sie ließ sich meistens von Paul bedienen, auch wenn es dabei nie wieder auch nur ansatzweise zu einer körperlichen Annäherung gekommen wäre. Außerdem sprach sie jetzt vollkommen normal mit ihm.

Paul wollte erst nicht zu der Veranstaltung. Wusste er doch nicht, was er auf einem Sommerfest, auf dem sich sicher die höhere Gesellschaft Berlins traf, zu suchen hätte.

Aber Frau Liebrecht machte ihm klar, dass Baronin von Ziesewitz eine wichtige Kundin wäre und eine Absage auch negative Auswirkungen auf andere Kundinnen haben könnte. Also willigte Paul widerstrebend ein.

Was er nicht wusste, war, dass Louise auch mit Frau Liebrecht gesprochen hatte und sie in den Plan mit eingeweiht hatte. Schließlich wäre das ganze Sommerfest nicht nötig gewesen, wenn Paul nicht dabei wäre. Aber das sollte er natürlich nicht wissen.

Und das die Baronin mitspielte war von vorneherein kein Thema gewesen. War sie doch eine sehr enge Freundin der Bigouets und hatte einen diebischen Spaß an so kleinen Intrigen.

Dann war es soweit. Mit einem neuen Anzug, der ihm sehr gut stand, fuhr er mit Frau Liebrecht in einer Droschke zu dem Anwesen von Baronin Ziesewitz. Dort angekommen wurden sie von einem livrierten Diener empfangen, der die Einladungen prüfte.

Dann betraten sie den großen Garten, in dem das Fest stattfand. Es waren bestimmt schon an die 200 Gäste anwesend.

Der Garten war herrlich dekoriert. Unter den Bäumen spielte eine kleine Kapelle leise Musik. Tische standen über den Rasen verteilt. Diener in historischer Livree verteilten Getränke. Es lag trotz der vielen Menschen eine Ruhe über dem Garten. Und die Sonne tat ein Übriges hinzu, eine gelöste, festliche Stimmung entstehen zu lassen.

Alle bekannten Berliner waren scheinbar anwesend. Eine solche Einladung abzulehnen, wäre auch nicht denkbar gewesen. War Baronin Ziesewitz doch eine Enkelin des letzten Kaisers Wilhelm II.

Paul fühlte sich sehr unwohl. Hatte er zwar inzwischen gelernt, zu parlieren, war sich aber nicht sicher, ob er bei den Gesprächen mit den anwesenden Herren mithalten konnte. Aber schnell waren seine Bedenken zerstreut. Wer bei Baronin Ziesewitz eingeladen war, gehörte einfach dazu.

Und so kam keiner auf die Idee, ihn für einen einfachen Schneider zu halten.

Von den anwesenden Damen kannte er einige. Hatte sie schon im Modehaus bedient. Er sah auch eine Reihe von Kleidern, die er selbst entworfen hatte. Und ausnahmslos kleideten sie die Trägerinnen sehr gut. Das machte ihn stolz. Aber diesen Stolz zeigte er nicht nach außen.

Er stand mit Frau Liebrecht in einer Gruppe von Damen und Herren, die sich über die politische Entwicklung unterhielten.

Nicht unbedingt sein Thema und so schaute er sich ein wenig um.

Und dann sah er sie. Ihm blieb das Herz stehen. Clara.

Sie stand mit einem älteren Ehepaar zusammen. Vielleicht ihren Eltern. Sie sah ihn an und kam dann in seine Richtung.

Er versuchte sich wegzubewegen. Im hinteren Teil des Gartens zu verschwinden. Aber er konnte nicht unhöflich sein. Und da er gerade von dem Herrn neben ihm angesprochen wurde, konnte er nicht einfach gehen.

Wenige Sekunden später stand Clara vor ihm. Sie sah wunderschön aus. Noch schöner als in seinen Erinnerungen. Sie wandte sich mit einem liebenswürdigen Lächeln an den Herrn, mit dem Paul gerade sprach:

„Dürfte ich Ihnen den jungen Mann kurz entführen?“

„Wer würde einer so netten Dame diesen Wunsch abschlagen. Sie sind ein Glückspilz“, wandte er sich zu Paul.

„Kommst Du bitte mit? Ich möchte gerne mit Dir sprechen.

Paul sah keine Möglichkeit des Entkommens. Eigentlich wollte er es doch auch gar nicht. Zu sehr hatte er sich ein Wiedersehen mit Clara gewünscht.

Sie zog ihn von der Gruppe weg in Richtung Haus.

„Ich möchte gerne ungestört mit Dir sprechen. Lass uns bitte hineingehen. „

Paul folgte ihr willenlos. Clara ging zielstrebig ins Haus hinein und die Treppe hinauf.

Sie schien sich hier auszukennen. Aber auch Paul erkannte die Treppe wieder und den Raum, in den sie ihn zog. Es war das Umkleidezimmer, in dem er erstmals die Baronin getroffen hatte. Aber das sagte er Clara natürlich nicht.

Jetzt waren sei allein und keiner würde sie hier stören.

Clara zögerte. Sie hatte sich zwar genau zurecht gelegt, was sie Paul sagen wollte, aber hatte jetzt Angst davor, wie er reagieren würde.

Aber es gab keinen Weg zurück und sie wollte es ja unbedingt.

„Paul. Ich bin eine riesengroße Idiotin. Sag jetzt nichts. Hör mir erst einmal zu.

Ich hab Dich verlassen, weil ich der Meinung war, dass es mit uns auf Grund des gesellschaftlichen Unterschieds nur Probleme geben würde und wollte Dir das nicht antun. Ich hätte es nicht ertragen, wenn Du Dich zurückgesetzt gefühlt hättest. Deshalb habe ich Dich verlassen.

Aber ich könnte Dich nicht vergessen. Ich liebe Dich immer noch und weiß, dass kein anderer Mann für mich in Frage kommt.

Und was die gesellschaftlichen Unterschiede angeht — da hat mir Louise die Augen geöffnet. Es ist doch vollkommen egal, woher jemand kommt. Entscheidend ist, was jemand ist. Und mir sind inzwischen auch die Leute vollkommen egal. Ich will nur Dich. Aber ich weiß nicht, ob Du mich noch willst?“

Sie senkte den Kopf.

Voll Angst vor der Antwort.

Aber die kam nicht. Stattdessen griff Paul sie und zog sie an sich. Drückte seinen Mund auf ihren und sie versanken in einem intensiven Kuss. Ihre Münder trennten sich nicht, aber ihre Hände begannen auf Wanderschaft zu gehen. Zu lange hatten sie aufeinander verzichten müssen.

Erst langsam, dann immer ungestümer streichelten sie sich. Den Rücken, den Po, den Busen, das Gesicht.

Immer noch im Kuss versunken. Paul drückte Clara an die Wand. Sie spürte seinen steifen Schwanz unter der Hose.

Sie öffnete Pauls Hose. Paul zog ihren Rock nach oben. Streifte ihr Höschen runter. Clara führte seinen Schwanz an ihr Loch und Paul stieß zu. Diesmal nicht sanft, sondern mit einem Ruck versenkte er sein Schwert in Clara. Auch Clara wollte nicht warten. Keine Zärtlichkeit, sondern Paul tief in sich spüren.

Sie bockte seinen Stößen entgegen. Flog innerhalb kürzester Zeit ihrem Orgasmus entgegen. Als Paul dann in ihr abspritzte, stieß sie einen langen lauten Seufzer aus. Gut das die Musik im Garten gerade ein relativ lautes Stück spielte.

Ermattet standen sie an der Wand.

„War das Antwort genug“, sagte Paul mit einem Lächeln. „Ich habe Dich immer geliebt und konnte Dich nie vergessen. Wenn Du mich willst — ich bin Dein.

„Ich will. „

Clara lächelte. Sie sprachen noch eine Weile über die schwere Zeit, die sie ohne einander verbracht hatten. Dann ordneten sie ihre Kleider, um in den Garten zurückzukehren.

Clara zog Paul zu ihren Eltern.

„Papa. Mama. Das ist Paul. Der Mann, den ich liebe. Schon lange liebe, aber jetzt erst weiß, dass ich nicht mehr ohne ihn sein will.

Egal ob ihr etwas dagegen habt oder nicht. „

Claras Vater Wilhelm, der Paul von der Modenschau kannte, öffnete den Mund, um empört darauf zu reagieren, dass Clara sich mit einem Schneider abgab. Aber seine Frau war schneller.

„Wilhelm. Du sagst jetzt nichts. Halt den Mund. “

Claras Vater war verblüfft. So hatte seine Frau noch nie mit ihm gesprochen. Aber er blieb stumm.

Zu Clara gewandt sagte sie:

„Ich freu mich für euch. Paul — willkommen in der Familie. Stör Dich nicht an meinem Mann. Er wird sich schon daran gewöhnen. „

Das sagte sie mit einem liebenswürdigen Lächeln und zog beide an sich. Clara fiel ein Stein vom Herzen.

Baronin Ziesewitz, die in der Nähe gestanden und das Gespräch mitbekommen hatte, lächelte. Sie trat zu den vieren und nahm Clara und Paul bei der Hand.

Sie zog sie zur Freitreppe. Oben angekommen, bat sie um Ruhe.

„Meine verehrten Gäste. Ich freue mich, dass sie alle gekommen sind und wünsche Ihnen ein schönes Fest. Noch mehr freue ich mich, Ihnen die Verlobung zwischen Clara Dippenfeld und dem Modeschöpfer Paul Günther bekannt geben zu dürfen. „

Erstauntes Gemurmel wandelte sich schnell in einen stürmischen Beifall. Clara gab Paul einen Kuss auf die Wange. Der errötete.

Und dann nahm Baronin Ziesewitz Paul und Clara beiseite und erzählte ihnen die Bemühungen von Louise, die beiden wieder zusammen zu bringen. Paul war Louise mehr als dankbar.

Viele Leute, Bekannte und Unbekannte, kamen an diesem Abend zu den Beiden und gratulierten ihnen. Paul hatte nicht das Gefühl, dass er als der „nur Schneider“ gesehen wurde. Zunehmend fühlte er sich in der Gesellschaft wohl und akzeptiert.

Und Clara war die ganze Zeit freudig strahlend an seiner Seite.

Am nächsten Tag, einem Sonntag, trafen sie sich ganz früh wieder. Sie hatten sich so viel zu erzählen. Sprachen darüber, wie es ihnen in der Zwischenzeit ergangen war. Beide waren sich sicher, dass sie nie wieder auseinandergehen würden, egal was kommen würde. Und landeten im Bett wo sie sich ausgiebig und zärtlich verwöhnten. Zu lange hatten sie darauf verzichten müssen.

Am nächsten Wochenende hatte ihn Clara zu den Dippenfeld´s eingeladen. Paul war ein wenig unwohl. Wusste er doch nicht, wie Claras Vater reagieren würde. Auf dem Fest hatte er kein Wort mit ihm gesprochen.

Er hatte für Claras Mutter einen wunderschönen Blumenstrauß gekauft. An der Tür wurde er von Clara empfangen. Sie begrüßte ihn mit einem Kuss. Die Mutter kam kurz danach in den Flur und war sichtlich erfreut über die Blumen.

Vom ersten Moment an war sie sehr herzlich und zeigte ihre Freude darüber das Clara wieder glücklich war ganz offen.

Und wider Erwarten war auch Claras Vater sehr umgänglich. Was Paul nicht wusste, war, dass Claras Mutter ihm vorher sehr klar gemacht hatte, dass er bitteschön Paul akzeptieren und seine Vorbehalte hinten anstellen solle. Schließlich ginge es um das Glück ihrer einzigen Tochter.

Im Laufe des Tages unterhielten sich die beiden Männer über verschiedenste Themen.

Claras Vater stellte fest, dass Paul doch nicht der „dumme“ Schneider war, sondern ein junger Mann, der sich für viele Themen interessierte. So wurde das Verhältnis immer lockerer.

Die beiden waren glücklich. Die Monate gingen ins Land.

Clara blieb immer noch in intensivem Kontakt mit Dore, die inzwischen in Amerika einen gesunden Jungen zur Welt gebracht hatte. Dore gefiel es so gut in New York, dass sie vorerst nicht zurückkehren würde.

Sie konnte sich sogar vorstellen, für immer in Amerika zu bleiben.

Clara war ein wenig enttäuscht, hatte sie doch gehofft, ihre Freundin bald wiederzusehen. Aber sie hatte ja Paul und so war der Verlust zu verschmerzen.

In einem Brief zum Beginn des neuen Jahres lud Dore Clara und Paul nach New York ein. Platz genug wäre in dem Haus ihrer Tante und diese wäre auch einverstanden.

Sie besprach sich mit Paul. Es erschien ihnen so unmöglich. Amerika war so weit weg. Dann eine fremde Sprache. Obwohl sie in der Schule ein wenig Englisch gelernt hatte.

Paul aber reizte es, in das Zentrum der Mode zu reisen, hatte aber ebenfalls eine gewisse Angst davor, in ein so entferntes Land zu fahren, dessen Sprache er nicht beherrschte. Dazu noch die Kosten einer Schiffspassage. Die Argumente wurden abgewägt.

Clara sprach mit ihren Eltern. Die würden einen deutlichen Teil der Reisekosten übernehmen. Auch für Paul, worüber Clara sehr erfreut war. Nicht nur des Geldes wegen. Hatte sich ihr Vater doch offensichtlich mit Paul abgefunden. Und so stand der Entschluss nach Amerika zu fahren fest.

Clara machte Paul den Vorschlag, einen Englischkurs zu besuchen. Da er immer an neuem interessiert war, stimmte er zu. Und so verbrachten sie in den nächsten Wochen einen Teil ihrer Zeit damit, Englisch zu lernen.

Mit Dore hatte Clara ausgemacht, dass sie im Mai mit dem Schiff reisen würden. Paul hatte mit Frau Liebrecht darüber gesprochen. Sie war hin und her gerissen. Auf der einen Seite wollte sie auf Paul nur ungern verzichten, aber auf der anderen Seite würde er von Amerika sicher viele Inspirationen für seine Entwürfe mitbringen. Und so stimmte auch sie zu.

Mitte Mai legte ihr Schiff von Hamburg ab.

Die Schiffspassage war ein Abenteuer. Ein leichter Sturm ließ sie zwei Tage mit Übelkeit kämpfen. Aber sie lernten auch viele interessante Zeitgenossen kennen. Und natürlich die Nächte. Hatten sie in der Zweibettkabine doch genügend Zeit und Ruhe für sich. Und die nutzten sie weidlich aus.

Und dann sahen sie endlich die hoch aufragende Freiheitsstatur. Sie waren in Amerika angekommen. Beide konnten ihre Freude kaum unterdrücken.

Dore holte sie natürlich vom Pier ab.

Sie brauchten nicht über Ellis Island einzureisen, da sie ja nur zu Besuch in Amerika waren und nicht als Einwanderer.

Dore hatte sich sehr positiv entwickelt. Sah sie bereits vor ihrer Schwangerschaft gut aus, hatte sie jetzt an den richtigen Stellen noch ein wenig zugelegt. War fraulicher geworden. Ihr Busen war mindestens eine Körbchengröße gewachsen. Und die Hüften waren weiblicher geworden.

Die Wiedersehensfreude war riesengroß. Strahlend fielen sich die Freundinnen in die Arme.

Clara bekam einen dicken Kuss auf den Mund. Und nachdem sie sich endlich voneinander gelöst hatten, kam Dore auf Paul zu. Nahm auch ihn in den Arm und drückte sich an ihn. Auch er bekam einen Kuss. Dabei schob Dore ihm ganz kurz die Zunge zwischen die Lippen. Das und der weiche, frauliche Leib sorgten bei Paul sofort für eine Reaktion. Sein Schwanz schwoll leicht an. Das war ihm peinlich, aber Dore ging mit einem Lachen darüber hinweg, obwohl sie sein gewachsenes Organ durchaus an ihrem Unterleib gespürt hatte.

Diesen steif werdenden Schanz an ihrem Delta zu spüren, löste auch bei ihr eine Reaktion aus. Sie spürte, wie sie feucht zwischen den Beinen geworden war. Mit einer leichten Rötung im Gesicht löste sie sich von Paul.

Sie gingen zum Auto, einem nagelneuen Durant. Der Fahrer kümmerte sich um das Gepäck und verstaute es im Auto. Dann fuhren sie los.

Clara und Paul waren fasziniert.

Eine ganze andere Welt nahm sie in Beschlag. Sie hingen regelrecht am Fenster um die neuen Eindrücke aufzunehmen. Nach gut einer Stunde kamen sie in Flushing Bay, wo Dores Tante lebte, an. Ein imposantes Haus erwartete sie.

Und auch Dores Tante war eine imposante Erscheinung. An die 100 Kilo schwer bei einer Größe von etwas über 1,60 Meter. Aber sie war sehr herzlich. Der Onkel stand ihr im Gewicht nichts nach, war aber ein ganzes Stück größer.

Beide waren um die 70.

Jetzt galt es für Clara und Paul ihre neu erworbenen Englischkenntnisse einzusetzen. Und das funktionierte ganz gut. Hatten Clara und Paul doch auf dem Schiff immer wieder geübt und sich dass ein oder andere mal auch mit mitreisenden Amerikanern unterhalten.

Sie bezogen ihre Zimmer und begaben sich dann in den Garten, wo Tee mit Gebäck für sie bereitstand. Dort wartete Dore mit Ewald, ihrem Sohn auf sie.

Dore und Clara hatten sich viel zu erzählen. Dabei war Paul abgemeldet. Er versuchte in der Zeit eine amerikanische Modezeitschrift zu lesen, die er im Flur mitgenommen hatte. Aus den Bildern konnte er bereits erste Anregungen entnehmen. Der Text war allerdings mit zu vielen amerikanischen Fachbegriffen durchsetzt, die er noch nicht kannte.

Dann war es Zeit zu Bett zu gehen.

In den nächsten beiden Tagen zeigte Dore ihnen New York.

Paul und Clara waren fasziniert. Alles war so viel größer, lebendiger, obwohl Berlin ja schon eine pulsierende Stadt war. Aber so hohe Häuser, die schon an den Wolken kratzten, gab es in Berlin nicht. Und auch nicht diese Menge an Verkehr. Und dann erst die U-Bahn, die sie unbedingt ausprobieren mussten. Clara und Paul kamen sich vor, als wenn sie bisher nur auf dem Lande gewohnt hätten.

Paul war natürlich an den Modegeschäften und den dort ausgestellten Dingen interessiert.

Dore sorgte dafür, dass sie Karten für eine Modevorführung in drei Tagen bekamen.

Am dritten Tag legten sie eine Pause ein. Die lange Reise und die Stadtbesichtigung waren schon sehr anstrengend gewesen.

Sie waren allein zu Haus. Dores Tante und Onkel waren zu Bekannten aufs Land gefahren und würden erst in zwei Tagen zurückkommen. Auch die Bediensteten hatten von Dore frei bekommen. Wollte sie doch einen entspannten Tag mit den beiden genießen.

Sie lagen im riesigen uneinsehbaren Garten auf Sonnenstühlen nah am Pool. Dore und Clara trugen Badeanzüge nach der neuesten Mode. Clara in weiß, Dore in blau. Paul hatte eine knapp geschnittene Dreiecksbadehose an.

Sie hatten sich Martinis gemacht und genossen das Untätigsein. Die beiden Frauen hatten sich noch so viel zu erzählen. Manchmal banden sie ihn ein. Dann wieder wurde aus dem Gespräch ein Flüstern, von dem er nichts verstehen konnte.

Das störte ihn aber nicht. Hatte Clara ihm doch im Laufe der Zeit erzählt, wie wichtig Dore für sie war und wie Dore ihre Sexualität geweckt hatte. Und dafür war Paul Dore sehr dankbar. Auch hatte sie ihm von dem Abenteuer von Dore in Füssen erzählt, welches dann zu der Schwangerschaft geführt hatte. So ließ er die beiden Frauen in Ruhe ihre Erfahrungen der letzten Monate austauschen.

Allerdings konnte er nicht die ganze Zeit faul herumliegen.

Er sprang in den Pool. Die beiden Mädchen hatten keine Lust am Wasser und so schwamm er seine Runden.

Nach einigen Bahnen hatte er genug und stieg aus dem Pool. Die nasse Hose schmiegte sich an seinen Körper und betonte sein schlaffes Glied unter dem Stoff noch mehr. Dore betrachtete ihn eingehend durch ihre Sonnenbrille.

„Paul sieht richtig gut aus“, raunte Dore Clara zu. „Der macht einen ganz wuschig.

Clara lachte. Hatte sie diesen Ausdruck noch immer im Kopf seit der ersten Erfahrung am Wannsee.

„Ja. Der macht mich auch immer ganz wuschig“, nahm sie Dores Ausdruck auf.

Unbewusst streichelte sich Dore kurz zwischen den Beinen. Das hatte Clara wahrgenommen. Nicht aber Paul, der mit dem abtrocknen beschäftigt war.

„Ich glaub, ich muss mal kurz ins Haus“, meinte Dore und wollte sich erheben.

„Und was willst Du da? Es Dir selbst machen, so wie damals am Wannsee““

„Du erinnerst Dich daran?“

„Klar. Es war meine erste Erfahrung mit Sex. „

Dore wunderte sich über die so offen sprechende Clara. War sie damals doch so geschockt gewesen, als Dore es sich selbst gemacht hatte.

„Ja. Genau das wollte ich“, ging Dore auf Claras Frage ein.

„Das würde ich gerne noch mal sehen. „

„Dann komm doch mit. „

„Warum machst Du es nicht gleich hier? Hier kann Dich doch keiner sehen. „

„Aber Paul ist doch da. „

Inzwischen lief Dore schon fast aus. Das Gespräch heizte ihre Lust noch mehr an. Und Claras Offenheit reizte sie noch mehr. Sie konnte sich schon vorstellen, es hier vor den Beiden zu machen.

„Der wäre sicher begeistert. „

Auch Clara war inzwischen mehr als feucht geworden. Zwar hatte sie es nicht geplant, aber mit Dore könnte sie es sich durchaus vorstellen.

„Aber nur, wenn Du auch mitmachst. „

Dabei begann sie sich schon zwischen den Beinen zu streicheln. Noch blieb sie über dem Badeanzug. Sie drehte sich zu Clara hin, um zu sehen, ob sie auf den Vorschlag eingehen würde.

„Gleiches Recht für alle. „

Clara begann ihren Busen über dem Badeanzug zu streicheln. Steif drückten ihre Nippel durch den Stoff.

Paul hatte bisher nichts davon mitbekommen. Jetzt drehte er sich zu den beiden Frauen um. Diese waren einander zugewandt, schauten sich in die Augen. Die Sonnenbrillen hatten sie abgenommen. Wollten sie doch die Reaktionen in den Augen der anderen sehen. Und dann sahen sie wieder auf ihre Hände, die mehr und mehr auf Wanderschaft über den eigenen Körper gingen.

Paul blieb stehen. Erstaunt über das Schauspiel, das sich ihm bot. Und er wollte diese Atmosphäre nicht zerstören, in dem er jetzt zu ihnen ging oder sie ansprach. Sein Schwanz versteifte sich blitzschnell.

Inzwischen waren die Streicheleinheiten, die sich die beiden Frauen gönnten, intensiver geworden. Clara zwirbelte ihre Brustwarzen immer heftiger. Dore hatte den Schritt ihres Badeanzugs etwas zur Seite gezogen, um mit den Fingern direkt über ihre Schamlippen streicheln zu können.

Clara setzte sich etwas auf um die Träger des Badeanzugs über die Schultern zu streifen. Noch ließ sie ihre Brustwarzen bedeckt. Streichelte über die Schultern abwärts, wieder über ihren Busen. Auf ihrem Badeanzug hatte sich inzwischen ein deutlich sichtbarer nasser Fleck zwischen den Beinen gebildet.

Dore stöhnte leise vor sich hin. Ein Finger hatte sich den Weg zwischen ihre Schamlippen gebahnt und stieß in ihr feuchtes Loch.

Sie wollte es aber langsam angehen lassen. Keinen Augenblick der Streicheleinheiten von Clara verpassen.

Clara zog mit einem Ruck das Oberteil ihres Badeanzugs herunter. Jetzt lag ihr weiß schimmernder Busen frei. Sofort begann sie wieder ihre Brustwarzen zu stimulieren. Ihre andere Hand wanderte zwischen ihre Beine.

Auch Dore knetete inzwischen ihre Brüste. Beide Frauen konnten ihr Stöhnen nicht unterdrücken. Wollten es auch gar nicht. Paul hatten sie dabei vollkommen vergessen.

Der stand einige Meter entfernt, strich mit der Hand über seine Badehose und über sein inzwischen vollkommen hartes Glied.

„Lass uns die Badeanzüge ausziehen. Ich will Dich sehen. So wie damals am Wannsee“, forderte Clara Dore auf.

Nur zu gern ging diese darauf ein. Auch sie reizte es, Clara nackt zu sehen. Beide erhoben sich von ihren Liegen und streiften die Badeanzüge ab.

Nackt standen sie voreinander und betrachteten sich. Sie hatten beide eine tolle schlanke Figur. Dore einiges mehr an Busen als Clara. Aber sie war ja auch schon Mutter. Und beide hatten ihren Busch gestutzt, nur noch wenige Haare oberhalb der Schamlippen stehen lassen.

Dore musste lachen.

„Die schüchterne Clara ist rasiert. Das sieht ja herrlich aus. „

„Bei Dir aber auch. Willst Du mal fühlen?“

Sie trat einen Schritt auf Dore zu.

Nahm ihre Hand und legte sie auf ihr Delta.

Dore konnte es nicht lassen. Sie strich nicht nur über die Schamlippen, sondern ließ kurz einen Finger in Claras nasser Muschi eintauchen.

Sie sahen sich tief in die Augen. Ohne es abzusprechen näherten sich die Münder der beiden. Und dann küssten sie sich. Die Zungen umspielten sich. Ihre Körper begannen sich aneinander zu reiben. Ihre Hände jeweils an der Scham der anderen.

Paul hatte inzwischen seinen Schwanz aus der Badehose geholte und rieb daran. Zu heiß war dieses Bild der beiden nackten Frauen, die sich gegenseitig liebkosten.

Clara und Dore sanken auf den Rasen. Zu schwach waren inzwischen die Beine geworden.

Sie küssten sich weiter.

„Oh, ist das geil. Schieb mir noch einen Finger mehr rein“, stöhnte Dore. Dem kam Clara gerne nach.

„Du auch. Und stoß fester. „

Beide keuchten jetzt lauter. Wurden immer heftiger in der Penetration der anderen.

„Ich komm gleich“, stöhnte Dore. „Mach weiter. Fester. „

„Ich bin auch gleich soweit. „

Dore wurde immer lauter.

„Fester. Ja. Ja. Jeeeeetzt. Ich kooooooooooome. “

Das war auch für Clara zu viel.

„Ich komme auch. Ich spriiiiitze. Ja. Jeeetzt. „

Und tatsächlich spritzte Clara eine Menge Flüssigkeit auf Dores Hand und Unterleib.

In dem Moment war auch Paul soweit. Er entlud mit Macht seinen Saft auf den Rasen. Ermattet ging er auf die beiden zu und legte sich hinter Clara. Umfing sie und gleichzeitig auch Dore.

„Ihr seid ja zwei. „

„Mein Schatz.

Haben wir Dich ganz vergessen?“

„Nicht schlimm. Der Anblick war fantastisch. Habt ihr das früher auch gemacht?“

„Nein. Es ist einfach über mich gekommen. Ich hoffe, Du bist nicht böse. „

„Nein. Natürlich nicht. Es war ein toller Anblick. „

Claras Hand war nach unten in Pauls Badehose gefahren. Dort traf sie aber nur auf einen inzwischen wieder geschrumpften Schwanz, der aber noch nass von seinem Samen war.

„Hast Du es Dir dabei selber gemacht?“

„Ja. Das war ja sonst nicht zum aushalten. „

„Schade, dass ich davon nicht mitbekommen habe“, schaltet sich Dore ein.

„Was nicht ist, kann ja noch werden“, lachte Clara.

„Ich kenn Dich gar nicht wieder. Die schüchterne Clara von früher hat die Lust entdeckt. Aber so gefällst Du mir noch besser.

“ Und küsste dabei Clara auf die Lippen.

Den Rest des Nachmittags blieben die beiden Frauen nackt im Garten liegen. Genossen die Sonne und die unerwartete Befriedigung, die sie erfahren hatten. Paul allerdings behielt seine Badehose an. Sehr zum bedauern von Dore.

Dann war es Zeit, ins Haus zu gehen, um zu essen.

„Ich habe einen Vorschlag“, meinte Dore. „Was haltet ihr davon, wenn wir heute Abend eine erotische Nacht feiern.

Wir ziehen uns zum Abendessen schick an. Wie für einen Abendball. Aber ohne Kleider. Nur mit Dessous und hochhakigen Schuhen. Das macht uns sicher alle drei ganz scharf. Und dann mal schauen, was passiert. „

Clara war sofort einverstanden. Hatte sie sich doch während des Ausruhens nach dieser herrlichen Erfahrung mit Dore darüber nachgedacht, ob sie sich vorstellen konnte, es noch intensiver mit Dore und Paul zu treiben. Und das konnte sie durchaus.

Nur Paul hatte Einwände.

„Mit hochhakigen Schuhen sähe ich wahrscheinlich ziemlich bescheuert aus. „

Alle drei lachten.

„Stimmt. Du ziehst einen Frack von meinem Cousin an. Der dürfte Dir passen. Ihr habt so ziemlich dieselbe Figur. Ich werde das Abendessen vorbereiten und wir treffen uns um 19. 00 Uhr in der Halle. „

Clara und Paul hatten so noch reichlich Zeit, sich zu Recht zu machen.

Sie sprachen über das Erlebte. Waren sich darüber einig, dass diese Erfahrung nichts an ihrer Liebe zueinander ändern würde. Aber sie ließen die Finger voneinander. Wollten sie sich doch die Lust bis zum Abend aufheben. Auch wenn es schwer fiel.

—.

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