Auf neuen Wegen 04v18

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Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt.

Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt.

Die ersten beiden Folgen erschienen 2004 nicht unter dem Serien-Titel ‚Auf neuen Wegen‘, sondern als separate Geschichten.

Ich nehme sie diesmal mit dazu, weil sie das Kennenlernen der Hauptpersonen erzählen.

Die Teile 15 bis 18 sind Erstveröffentlichungen.

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Die Durchnumerierung ist neu und mit der ursprünglichen Numerierung nicht mehr vergleichbar.

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Auf neuen Wegen [] Mit Striemen in die Sauna

Nach unserem heißen Spiel unter der Dusche geschah erst mal ein paar Tage lang nichts.

Jedenfalls nichts, was einen direkten Bezug hatte, zu der für uns beide überraschenden Erkenntnis, dass unser Ausflug in das Reich des Sadomasochismus Sehnsüchte geweckt hatte. Reale Süchte.

Beruflich waren wir beide zudem arg eingespannt.

In Yvonnes Firma ging es aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen drunter und drüber. Sie arbeitete von Morgens bis Abends und wer meint eine Sekretärin in der Führungsetage hätte Feierabend wenn sie den Schreibtisch abgeschlossen hat, der irrt.

Abend für Abend saß sie noch vor ihrem Notebook und brütete über Zahlen und Präsentationen.

Mir selbst erging es auch nicht viel besser. So kurz vor Jahresende war Dr. Lehmann, seines Zeichens mein Chef, bemüht, auf seinem Schreibtisch ‚Klar-Schiff‘ zu machen. Was, wie man sich denken kann, immer darin gipfelte, daß er die Aktenberge seines Schreibtisches auf meinen Schreibtisch umschichtete. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde ich auf ein 2tägiges Seminar eingeladen.

‚Empfang und Bewirtung ausländischer Gäste im Sekretariat‘. Meine Begeisterung war grenzenlos …

So verbrachten wir die Woche ohne viel voneinander zu haben. Wir sahen uns, wie aßen gemeinsam, und wenn wir abends todmüde ins Bett fielen hatten wie den Kopf nicht frei für die schönste Sache der Welt, sondern saßen in Gedanken schon wieder an unseren Arbeitsplätzen.

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Freitag

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Wir hatten uns in ‚unserer‘ Kneipe verabredet.

Eigentlich eher ein Brauhaus mit rustikaler aber exquisiter Küche, konnte man am Tresen oder an den wenigen Stehtischen doch supi den Alltagsstreß bei einem Glas Bier oder Wein abschütteln. Die Gäste waren nett. Und obwohl eigentlich immer dieselben Gesichter zu sehen waren, ab und an sah man doch jemand Neuen.

Als ich zur Tür herein kam, sah ich Yvonne auf einem Barhocker am Tresen sitzen und sich mit Floh unterhalten.

An der Garderobe half mir jemand aus dem Mantel. Eine Geste, die ich mit meinem schönsten, wenn auch unverbindlichsten Lächeln dankend annahm.

Ich ging zu Yvonne, was nicht so einfach war, denn um diese Uhrzeit ist es hier brechend voll. „Hallo Liebes“, sagte ich zu Yvonne und hauchte ihr ein kleines Küßchen auf die Wange. Ich stellte mich neben sie, nickte Floh einen guten Abend zu und gab ihr ein Zeichen, was so viel wie ‚wie immer‘ bedeutete.

Dann wandte ich mich Yvonne zu, streichelte mit meiner Hand langsam ihre bestrumpften Schenkel. „Wie geht es der Kleinen?“ fragte ich sie. „Die Kleine ist heiß auf dich“, sagte sie so leise, daß nur ich es verstehen konnte.

Floh kam mit meinem Glas Wein, stellte es vor mich auf den Tresen und fragte, an uns beide gerichtet: „Und wie geht es den Turteltäubchen?“

„Sie turteln“, antworteten wir gleichzeitig, schauten uns an und mußten lachen.

„Na, wenn man euch so sieht, dann wird's wohl stimmen“, antwortete Floh und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Im dichten Gedränge fiel es gar nicht weiter auf, daß sich meine Hand inzwischen ein ganzes Stück weit unter Yvonnes Rock geschoben hatte. Durch das zarte Gespinst der Nylons konnte ich ihre Wärme spüren und am liebsten hätte ich meine Hand dort hin bewegt, wo die Hitze am größten war.

Yvonnes Augen blitzen.

„Hallo Ladies“, hörten wir eine Stimme hinter uns. „Darf ich euch vielleicht zu etwas einladen?

Ich drehte mich um und sah in ein jugendliches, markantes Gesicht. Er war um die 30, sehr gepflegt, Büroanzug, nett anzuschauen. Nur die Krawatte, die sollte er besser nicht tragen, dachte ich bei mir.

Ohne unsere Antwort abzuwarten gab er Floh ein Zeichen uns noch einmal das gleiche Getränk zu geben.

Floh nickt zum Verständnis.

„Hartmut“, stellte er sich vor und ich zeigte mit der Handfläche nach oben auf Yvonne, stellte sie vor und sagte dann, die Hand auf die Brust legend: „Yasmin“.

Hartmut stellte sich als äußerst charmanter Mann dar. Unaufdringlich erzähle er von sich, bezog uns aber in seinen Monolog ein, flirtete gar ein wenig mit uns. Angenehm.

Wie er das Terrain sondierte, das gefiel mir.

Allerdings war es jetzt an der Zeit ihm den Zahn zu ziehen, und so drängte ich mich bei passender Gelegenheit dicht an Yvonne, schob meine Hand unter ihr Kostümjäckchen, so daß sie auf ihrem Busen zu liegen kam, und gab ihr einen Kuß, gerade noch an der Grenze zum Unanständigen.

Er hatte verstanden, das konnte ich für einen kurzen Moment in seinen Augen sehen. Trotzdem sprach er weiter, machte uns Komplimente, flirtete weiter mit uns, wenn auch etwas dezenter als vorher.

Er half uns dann noch in die Mäntel, wünschte uns einen guten Abend und ein schönes Wochenende, und als er uns die Tür auch noch aufhielt sagte er: „Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder?“

„Das würde mich freuen“, sagte ich und sah, wie Yvonne ihm kurz die Hand auf den Oberarm legte und ihn anlächelte.

„Er hat dir gefallen, nicht wahr?“, sagte ich zu Yvonne, als wir, die Arme untergehakt, die wenigen Meter zu meiner Wohnung gingen.

„Ja. Für einen Mann war es sehr nett“, antwortete sie, schaute mich an und wir lachten lauthals.

In der Wohnung angekommen machten wir es uns erst mal gemütlich. Runter mit den Bürosachen, rein in was Bequemes. Ich entledigte mich meines Rockes, hing ihn und den Blazer auf einen Bügel und gab die Bluse in die Wäsche. Slip und Büstenhalter warf ich gleich hinterher. Dann nahm ich eine Leggins aus dem Schrank, zog die von Muttern gestrickten Kniestrümpfe an und suchte nach dem Pullover, der zwar etliche Nummern zu groß, dafür am total flauschig und kuschelig ist.

So im Schlampenlook ging ich in die Küche, holte die Flasche Sekt aus dem Kühlschrank, stellte zwei Sektgläser auf ein Tablett, öffnete die Tüte mit den Erdnußflocken und gab die Hälfte in eine Schale, für mich, riß die Verpackung der Salzstangen auf und füllte ein Wasserglas damit, für Yvonne.

Das Tablett stellte ich im Wohnzimmer auf das gläserne Tischchen. Die Heizung bullerte, es war angenehm warm, fast schon etwas zu warm für meinen Geschmack.

Ich löschte das Deckenlicht und ging mit dem Feuerzeug umher und brannte die vielen Kerzen an, die übers Zimmer verteilt, überall herum standen.

Wo treibt sie sich denn nun schon wieder rum?, dachte ich und ging Richtung Toilette.

Abgeschlossen.

Das war nun wirklich ungewöhnlich. „Hallo … Yvonne … ist bei dir alles in Ordnung?“, fragte ich durch die geschlossene Tür. „Komme gleicht“, flötete sie von drinnen und so ging ich wieder ins Wohnzimmer, steckte mir eine Zigarette an, öffnete die Balkontür und trat einen Schritt hinaus.

Brrrr, war das kalt.

Hinter mir hörte ich etwas rascheln. Ich drehte mich um und fast wäre mir die Zigarette aus dem Mund gefallen.

Vor mir stand Yvonne. Oder besser: das Schulmädchen Yvonne.

Schwarze Schuhe ohne Absätze, weiße Kniestrümpfe, ein Faltenröckchen mit schwarz-rotem Karomuster, eine weiße Bluse, eine schwarze Krawatte, in den Haaren rote Bänder zu Schleifchen gebunden. In der einen Hand hielt sie einen, ungefähr ein Meter langen, in braunes Packpapier eingeschlagenen Gegenstand, in der anderen ein kleines, flaches Päckchen das ich als DVD-Hülle identifizierte.

„Gefalle ich dir?“, fragte sie fast schüchtern.

„Whow …“, war das einzige was mir dazu einfiel.

Ich ging einmal um sie herum. Sie blieb stocksteif stehen und ließ sich begutachten. Hinten war das Röckchen so kurz, das der Ansatz ihres Pos zu sehen war. Ich nahm den Saum in die Hand um den Rock etwas herunter zu ziehen, allein mit dem Effekt, dass er jetzt vorn in die Höhe rutschte und ihre säuberlich ausrasierte Scham preis gab.

Wo hat sie wohl nur dieses Teil ausgegraben, dachte ich.

„Setz dich, meine Süße“, sagt Yvonne zu mir. „Ich habe eine Überraschung vorbereitet …“. Und dann, ganz schüchtern und fast ängstlich, fügte sie noch hinzu: “ … du magst doch, oder …?

Ein dicker Kuß, den ich ihr auf die Lippen gab, machte eine Antwort überflüssig.

Yvonne tänzelte um mich herum, legte den eingepackten Gegenstand vorsichtig auf das Tischchen, nahm den Verschluß von der Sektflasche und goß erst mir, dann sich selbst das Glas voll.

Sie reichte mir mein Glas, nahm das ihre und wir stießen miteinander an.

Dann nahm sie die DVD, ging zum Rekorder, beugte sich mit durchgedrückten Knien hinunter, ließ den Schlitten heraus fahren, legte die silbern glitzernde Scheibe ein und drückte auf Play. Ich konnte gar nicht anders als tief in ihr feucht schimmerndes Paradies schauen.

Yvonne kam zu mir aufs Sofa, setzte sich mit untergeschlagenen Beinen neben mich und lehnte sich mit dem Kopf an meine Schulter.

Wir schauten uns in die Augen, sahen das Funkeln und Glitzern, und wußten, der Abend war noch lange nicht zu Ende.

Die Trailer waren inzwischen vorüber und der Titel des Hauptfilmes wurde eingeblendet. Spätestens jetzt sind alle Unklarheiten vom Tisch.

Elvira, meine Kollegin aus dem Büro, hatte mir über diesen Film schon einiges erzählt. Eine junge Frau, Sekretärin, bekommt für Fehler die sie bei der Arbeit macht, von ihrem Chef den Hintern versohlt.

In Yvonnes Augen erkenne ich das Leuchten eines jungen Mädchens, das genau weiß, daß es gleich Geschenke gibt.

„Du bist angezogen wie ein Schulmädchen, du benimmst dich wie ein Schulmädchen, dann setz dich auch gefälligst hin wie ein Schulmädchen … und flegele‘ hier nicht so rum“, sage ich zu Yvonne.

Innerlich bin ich über meine Stimme, die so ganz anders klingt als sonst, ein bißchen erschrocken.

Dominanz.

Aber das Leuchten in ihren Augen! Man schaue sich nur dieses Leuchten an. Yvonne gehorcht augenblicklich. Setzt sich artig zurecht, die Füße auf den Fußboden, die Knie aneinander, den Rücken durchgedrückt, so daß ihre Brüste spitz nach vorn abstehen.

So schauen wir gemeinsam den Film. Der Film ist nicht schlecht. Kein Film der mich von Hocker fegt, aber doch auf seine eigene Art und Weise sehr erotisch.

Dann die Szene, in der er ihr befiehlt sich mit dem Oberkörper auf dem Schreibtisch abzustützen und ihm das Hinterteil entgegen zu strecken. Wie er hinter sie tritt, den Rock hoch zieht, mit dem Rohrstock Maß nimmt. Kameraschwenk auf ihr Gesicht, schmerzverzerrt, und dann so ein Gesichtsausdruck, den man mit ENDLICH interpretieren könnte.

Yvonne rutscht unruhig auf dem Sofa hin und her. Sie ist erregt. Hochgradig.

„Wie wäre es mit noch einem Schlückchen?“ frage ich sie und halte ihr mein Glas hin.

Sie nimmt die Flasche und gießt mir nach. Wobei ICH mich so ungeschickt verhalte, dass SIE schlabbert und mir etwas über den Pullover gießt. „Kannst du denn nicht aufpassen?“ fauche ich sie spielerisch an. „Ich glaube, du brauchst auch mal was auf deinen Po, damit du besser aufpaßt“.

Ihre Augen blitzen vor Verlangen.

Als der Film zu Ende ist stehe ich auf und gehe ins Bad.

Schaue anschließend noch in den Spiegel, zupfe etwas an meinem Haar, greife zur Cremetube und frage mich dabei gespannt, wann Yvonne wohl auftauchen wird. Aber auch nach ein paar Minuten des Herumtrödelns kommt sie nicht, wie es doch sonst ihre Art ist.

Zurück im Wohnzimmer sitzt sie wie angegossen an Ort und Stelle. Ich setze mich neben sie, lege meinen Arm um ihre Schulter und spüre wie sie fast unmerklich am ganzen Körper zittert.

„Ist alles OK?“ frage ich sie mit besorgter Stimme

„Ich bin so geil, ich könnte platzen vor Lust“, stammelt sie, dreht sich zu mir herum, nimmt mich fest in die Arme und im selben Moment erbebt ihr Körper. Lautlos zuckend reitet sie auf der Welle ihrer Orgasmen dahin.

Die nächste halbe Stunde bewegen wir uns nicht von der Stelle. Halten einander fest umschlungen, genießen die Wärme und Geborgenheit des Anderen, sind eins, auch wenn unsere Gedanken sicherlich verschiedene Inhalte haben.

„Ich wünsche mir so sehr das du mich dominierst“, höre ich Yvonnes Stimme an meinem Ohr. „Yasmin, meine Liebste, hörst du?“

„Möchtest du das wirklich? “ frage ich sie.

„Ja. Im Augenblick wünsche ich mir nichts sehnlicher als dir zu gehorchen … “ und dann nach einer Weile “ … blöd, nicht wahr?“

„Überhaupt nicht“, antworte ich ihr und gebe ihr einen dicken Kuß auf die Lippen.

„Ich habe mir seit unserem Spielchen unter der Dusche auch oft vorgestellt wie es denn wohl wäre den aktiven, den dominanten Part in einer Partnerschaft zu übernehmen. Und es würde mich schon sehr reizen es mal auszuprobieren. „

Langsam aber sicher wurde ich müde und hielt mir gähnenderweise die Hand vor den Mund.

Vor dem Badezimmerspiegel stehend schrubbe ich mir die Zähne als Yvonne zur Tür herein kommt, das Röckchen schürzt und sich auf die Toilette setzt.

Ich höre das Plätschern, nehme die Zahnbürste aus dem Mund und sage: „Ich werde dir einen Nachttopf kaufen. Es macht mich nämlich an, dir beim pinkeln zuzuschauen. Dann habe ich dich immer im Blick, wenn ich schon im Bett liege. „

Yvonne schaut etwas betreten drein, hantiert mit dem Papier zwischen ihren Beinen, widerspricht aber nicht.

Inzwischen bin ich fertig und Yvonne steht vor dem Waschbecken und putzt sich die Zähne.

Ich greife zur Haarbürste und kämme erst mein Haar aus, dann das ihre. Wie ich so die Bürste anschaue, kommt mir ein Gedanke. Ich schürze ihr Röckchen und gebe ihr mir der hölzernen Rückseite der Bürste einen Klaps auf den Po. Sie stöhnt auf, wackelt mit dem Po, sagt ‚Au‘, und streckt ihn mir noch mehr entgegen. Klatsch, noch ein Schlag. Und noch einen, und noch einen. Yvonne hat sich zwischenzeitlich auf dem Badewannenrand abgestützt, so daß ihr Hinterteil sich mir auf verlockendste Weise präsentiert.

Langsam nimmt es eine rötliche Farbe an, die ihrem Teint sehr gut steht, wie ich finde. Ich lege etwas mehr Kraft in meine Schläge und sehe mit Begeisterung, wie sich ein zähflüssiger Faden aus ihrer Maus schleicht und dann seinen Weg hinab der Schenkel nimmt.

„Halt ein“, stöhnt Yvonne. „Einen Moment bitte. “ Schon saust sie aus dem Bad, ist Sekunden später wieder da und hat das längliche Etwas in der Hand, das sie eben schon in der Hand hatte, und das die ganze Zeit auf dem Glastischchen lag, während wir den Film schauten.

Sie reicht es mir, um gleich danach wieder ihre vorhergehende Position einzunehmen. Da sie den Rock ausgezogen hat, streckt sich mir ihr gerötetes Hinterteil provokant entgegen.

Ich reiße die papierne Hülle auf und zum Vorschein kommt ein lederbezogener Rohrstock.

„Du wußtest wohl genau daß ich auf dein Spielchen eingehe, nicht wahr“.

„Nein, gewußt habe ich es nicht, aber gewünscht habe ich es mir sehnlichst“, antwortet Yvonne ohne ihre Haltung zu verändern.

„Na, wenn das Fräulein es so will, dann soll sie es auch bekommen. Nicht wahr?“ antworte ich.

„Ja bitte. Bestraf mich, daß ich deinen schönen Pullover naß gemacht habe“.

Das hatte ich zwar schon wieder vergessen, aber ich nahm mir in diesem Moment vor, auf etwaige Fehler von meiner Kleinen zu achten, und sie mir zu merken.

Spielerisch ließ ich den Stock ein paar Mal durch die Luft sausen.

Bei dem Geräusch zucken Yvonnes Backen verräterisch.

Dann nahm ich Maß und zum ersten Mal sauste der Rohrstock auf ihren Hintern. Sofort bildete sich ein blutroter Striemen, der in seiner Schönheit nur noch von Yvonnes Gejaule übertroffen wurde.

Noch zwei Mal bekam sie den Stock zu spüren, dann war ich der Meinung, daß das für heute genug sei.

So anhänglich und anschmiegsam war Yvonne noch nie, als wir im Bett lagen und eng aneinander gekuschelt ins Reich der Träume abdrifteten.

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Samstag

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Den Morgen und frühen Nachmittag verbrachten wir mit den teils lästigen Dingen des Alltags. Wie da wären Wäsche waschen, die Wohnung aufräumen und wischen. Yvonne hatte sich bereit erklärt, den Einkauf zu erledigen.

Ich war gerade dabei die Sachen wieder in den Kühlschrank zu verstauen, den ich ausgewaschen hatte, als die Wohnungstür aufflog und Yvonne mit Taschen und ihrem Korb bepackt herein kam.

Ich nahm ihr erst einmal eine Tasche ab, stellte sie in der Küche auf die Anrichte und begann die Vorräte einzuräumen. Zwischenzeitlich standen auch die anderen Taschen und der Korb auf der Arbeitsplatte und Yvonne reichte mir die Sachen an.

„Hilfst du mir noch bei den Kisten?“, fragte sie mich und ich nickte bejahend.

Wir gingen zum Parkplatz und nahmen eine Kiste Sprudelwasser zwischen uns, als ein Nachbar vorfuhr, ausstieg und uns fragte, ob er helfen könne.

Links einen Kasten Limo, rechts einen mit Cola, so bepackt trottete er hinter uns her und half uns dann auch noch die Kisten in den Keller zu bugsieren. Wir freuten uns, brauchten wir doch nicht noch zweimal laufen. Wir nahmen ihn untergehakt in unsere Mitte und gingen die Treppenstufen zu unserer Wohnung hoch. Dabei schäkerten wir mit ihm, was ihm offensichtlich gut gefiel. Er wünschte uns dann noch ein schönes Wochenende, schloß seine Wohnungstür auf, winkte noch einmal mit schelmischem Grinsen zum Abschied.

Ein kurzer Blick durch die Wohnung sagte mir, dass alles getan wäre, und so machte ich mir in der Küche heißes Wasser für einen Tee. „Mir auch, bitte“, sagte Yvonne, die im Türrahmen stand und mir zuschaute.

„Und, was machen wir heute?“ Ich schaute sie an und machte ein fragendes Gesicht. „Oh … und was machen wir heute, Miss Yasmin?“ Ich lachte. Miss … Daran mußte ich mich erst mal gewöhnen … ob ich das überhaupt wollte … mal sehen.

„Wir könnten in die Sauna gehen. Ja. Wir waren schon lange nicht mehr schwitzen, ich hätte große Lust darauf“, sagte ich zu ihr.

Yvonne drehte sich, immer noch im Türrahmen stehend, um, griff sich unter den Rock und zog das Höschen bis zu den Oberschenkeln hinunter, schlug den Rock hoch um sich dann weit vorzubeugen. Quer über ihrem Hintern leuchteten drei Striemen. „So soll ich in die Sauna gehen?“

Gestern Abend noch rot, waren sie jetzt eher violett und dick aufgeworfen.

Ich konnte gar nicht anders, als mit der Handfläche darüber zu fahren. Ich ging in die Hocke, küßte jeden Striemen, fuhr mit der Zungenspitze darüber und ein unbekanntes, mich sehr erregendes Gefühl von Macht und ‚Besitznahme‘ erfüllte mich. Kurz sauste das Bild eines, mit Brandzeichen gekennzeichneten, Wesens durch meine Gedanken.

„Heute ist ‚Kinky-Night‘ in der Venus“, sagte ich. „Da sind immer so viele Schräge, da fällst du gar nicht auf.

Aber rasier dich vorher noch einmal. So stoppelig nehme ich dich nicht mit. “ Mit einem Klaps auf ihre Backen unterstrich ich grinsend meine Anordnung.

Yvonne zog ihren Slip wieder hoch, drehte sich zu mir herum und hatte ihr Schmollgesicht aufgesetzt. Jetzt nur nicht schwach werden und einlenken, dachte ich. „Es bleibt dabei, rasieren und dann ab in die Sauna. Aber vorher noch einen Tee. Hast du nicht von den leckeren Butterkeksen welche mitgebracht?“, fragte ich sie, die Teetassen ins Wohnzimmer tragend.

Das Venus ist so etwas wie ein Man's Club, halt nur für Frauen. Sündhaft teuer, dafür wird aber auch einiges geboten. Neben den obligatorischen Fitneß- und Wellness-Bereichen, gibt es Sauna und Solarium, mehrere Ruheräume und kleinere Zimmer für Gespräche und Minikonferenzen. Hier knüpft Frau neue Bekanntschaften, pflegt Verbindungen und Netzwerke. Das Niveau ist hoch bis gehoben. Und natürlich, alles andere wäre heuchlerisch zu verneinen, gibt es eine, wenn auch sehr versteckte und öffentlich kaum wahrnehmbare, Partnerbörse.

Einmal im Monat ist, wie schon erwähnt, ‚Kinky-Night‘. Dann ist sehen und gesehen werden Trumpf. Sieht man an jedem anderen Tag die Frauen meist im geschäftsmäßigen Outfit, so ist das an diesem Tag etwas anders. Selbstverständlich läuft niemand nackt herum, na ja, wenigsten kommt es nur sehr selten mal vor, aber unter so mancher Kostümjacke blitzt ein blanker Busen, nicht wenige Röcke rutschen höher als sonst und geben den Blick frei auf den spitzenbesetzten Rand von halterlosen, oder gestrapsten Nylons.

An diesen Tagen überwiegt auch das jüngere Publikum. Die wenigen ‚Urgesteine‘, die sich eingefunden haben, sitzen in der Lobby und schauen sich das Treiben aus sicherer Entfernung an.

Yvonne und ich sind früh dran heute. Im Umkleideraum hängen wir unsere Sachen in den Spind. Später werden wir, einen Teil zumindest, wieder anziehen, aber erst mal wollen wir in die Sauna.

Im Duschraum, meist offene Einzelkabinen, ist nicht viel los.

Eine Dusche ist belegt. Ein Pärchen seift sich gerade gegenseitig ein. Spaß muß es machen, denn sie kichern und lachen ungeniert.

Yvonne hat ihr Kosmetikköfferchen auf die Ablage gestellt, die die beiden Duschreihen voneinander trennt. Mit Naßrasierer und Rasiergel bewaffnet betritt sie eine Dusche, dreht das Wasser auf, hält einen Fuß vorsichtig in das Naß und gibt einen quietschenden Schrei von sich. Endlich ist die gewünschte Wassertemperatur erreicht und sie stellt sich unter die Brause.

Mit ihrer Rasur beginnend schaut sie mich noch einmal an. Ich kann von ihrem schlanken, hochgewachsenen Körper nie genug sehen. Ein Bein auf die Ablage gestellt, rasiert sie sich die Scham.

Man gibt sich hier halt ungezwungen.

Nach der Dusche geht's ab in die Sauna. Mehrere Durchgänge bringen wir hinter uns. Schwimmen zwischendurch im eiskalten Wasser und zum Abschluß legen wir uns in einen der Ruheräume, wo ich bei angenehmen Temperaturen, und nur mit einem Badetuch über den Hüften, auch prompt ein wenig einnicke.

Erst denke ich, das angenehme Gefühl auf meinem Bauch gehört zu meinem Traum, aber dann steige ich langsam wieder an die Oberfläche und schaue in Yvonnes Augen. Sie hat eine Hand unter das Handtuch geschoben und streichelt mir sanft über den Bauch. „Aufstehen Faulpelz“, flüstert sie mir, am Ohrläppchen knabbernd, ins Ohr.

Wie ich mich aufrichte, sehe ich, dass wir nicht mehr allein im Raum sind.

Auf eine der Liegen liegt eine Frau, schlank, groß, das Alter kann ich nicht bestimmen. Das Gesicht kann ich nicht erkennen, da sie es zur anderen Seite geneigt hat. Vor ihr kniet eine junge Frau, vielleicht 20 Jahre alt, eben so schlank wie die liegende, sehr dunkler Teint, mit einem rabenschwarzen Pagenschnitt der ihr sehr gut steht. Sie beträufelt die Haut der Älteren mit etwas aus einem Flakon und massiert es zärtlich ein. Als sie sich erhebt um auf die andere Seite der Liege zu gehen, sehe ich, das ihre Brustwarzen gepierct sind, und zwischen ihren Beinen blitzt kurz etwas goldenes auf.

Ein Medaillon?

Yvonne und ich verlassen den Raum, die Beiden in ihrem Spiel alleine lassend.

Wir stehen vor unseren Schränken und ich verzichte, heute ist ja ‚Kinky-Night‘, auf die Bluse, so daß, je nach dem wie ich mich bewege, meine Brüste im Ausschnitt des Jäckchen hervor blitzen. „Yasmin, toll siehst du aus“, sagte Yvonne, die ihrerseits einen dünnen, weißen Rolli angezogen hat. Da er ziemlich durch scheinend ist, und sie auf ihren BH verzichtet hat, kann man schön ihre dunklen Höfe erkennen.

Des weiteren trägt sie eine Lederhose die wie angegossen sitzt.

Ich stehe an der Bar. Yvonne hat eine ehemalige Arbeitskollegin getroffen und steht mit ihr etwas abseits.

„Darf ich dich auf ein Glas einladen?“, höre ich eine Stimme neben mir. Es ist die Frau aus dem Ruheraum, die Ältere der beiden. „Danke. Gerne“, sage ich und schaue sie mir etwas genauer an. „Yasmin“, stelle ich mich vor und sie: „Patricia“.

Patricias Alter ist schwer zu schätzen, sicherlich doppelt so alt wie die Jüngere, die sie eingeölt hat. Schlank wäre übertrieben, fast mager, aber sehr apart. Sie trägt ein weißes, hautenges Kleid, das ihr bis zu den Knöcheln reicht. Die nur angedeutete Oberweite wird von zwei Nippeln gekrönt, die sich groß und keck abzeichnen.

„Ich habe dich mit deiner Freundin gesehen“, sagt Pat. „Ja?“, antworte ich vorsichtig.

Sie lächelt und sagt: „Es gefällt mir, das du deine Freundin anscheinend gut im Griff hast. “ Und als sie mein fragendes Gesicht sieht, fügt sie hinzu: „Ich habe ihre Striemen auf dem Po gesehen. „

Bevor ich antworten kann, tritt das Mädchen mit dem schwarzen Pagenkopf an uns heran, bleibt etwas neben Pat, ihre Freundin (?), stehen und wartet wohl darauf, angesprochen zu werden.

Ich schaue mir die Szene an, warte was passiert.

Pat nimmt ihr Glas, nippt daran, stellt es zurück und greift zum Zigarettenetui. Das Barmädchen gibt ihr Feuer. Dann erst schaut sie die Kleine an. Die wiederum beugt sich vor, flüstert etwas in ihr Ohr. „Ich kann dich nicht verstehen“, sagt Pat. „Du mußt schon lauter reden“. Die Kleine bekommt einen hoch roten Kopf, druckst ein wenig herum um dann, für mich kaum hörbar: „Ich muß mal Pipi“ zu sagen.

Patricia nickt ihr zu und macht mit dem Kopf eine Bewegung die wohl heißt, du darfst gehen.

Ich bin fasziniert.

In den nächsten Minuten erzählt mir Patricia, das die Kleine Bianca heißt und seit gut einem Jahr in ihrer Obhut wäre. Genaueres will Pat anscheinend noch nicht sagen. Ich insistiere nicht.

Wir unterhalten uns noch etwas, dann kommt Yvonne zu uns und ich stelle sie vor. Damit scheint das Gespräch zwischen Patricia und mir ebenfalls zu Ende zu sein, jedenfalls gibt sie mir noch ein Kärtchen aus einem silbernen Kästchen und entschuldigt sich.

Yvonne und ich gehen dann auch bald in die Umkleideräume, ziehen uns wieder straßentauglich an und gehen nach vorne. Ich bestelle eine Taxe, unterschreibe die Rechnung und im Eingang warten wir auf unseren Fahrer.

Zu Hause angekommen verschwinden wir bald im Bett. Yvonne will noch Wissen was es mit der Frau an der Bar auf sich hatte, ich aber vertröste sie auf morgen.

Ich bin geschafft und schlafe sofort ein.

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Sonntag

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Ich träume wild. Höre Peitschen knallen, Ketten rasseln, das spitze Aufschreien von Frauen, sehe sie gefesselt und geknebelt in dunklen Verliesen an rohem Mauerwerk die Rücken wund scheuern. Eine neue Szene. Einer Hübschen mit platinblondem Pagenkopf wird ein Dildo eingeführt. Jedenfalls versucht man es. Sie ist gefesselt, die Beine weit gespreizt, eine Träne läuft ihr aus dem Augenwinkel und näßt die Wange auf dem Weg zum rauhen Holz der Pritsche.

Ich erlebe die Stöße mit, die, ausgelöst von dem sich immer weiter in sie bohrenden Phallus, sie in helle Auflösung versetzen. Aber irgend etwas stimmt hier nicht. Bilder und Gefühle sind nicht im Einklang miteinander. Zu real das Gefühl des Ausgefüllt sein.

Ich blinzle mit den Augen. Sonnenlicht. Im Kerker? Langsam wird mir bewußt, dass ich nicht mehr träume, sondern langsam aber sicher in die Realität zurück komme. Nicht die Frau auf der Holzpritsche ist gespreizt, das bin ich.

Die Augen weiter öffnend sehe ich Yvonne, wie sie zwischen meinen Beinen kniet, mit ihren Knien meine Schenkel offen hält, sehe ihre Brüste die leicht hin und her schaukeln, schaue in ihr Gesicht das so viel Liebe und Hingabe ausstrahlt, das ich sie anlächle, die Augen wieder schließe und mich wohlig strecke.

Yvonne spielt mit mir. Auf eine Art, wie ich es zum ersten Mal mit ihr kennen lernen durfte.

Nie hätte ich es früher für möglich gehalten, aber es ist das Größte überhaupt.

Sie teilt mit ihren Fingern meine Schamlippen, die durch mein träumen mehr als feucht sind. Langsam fährt sie mit dem Zeigefinger durch den Schlitz, steckt ihn dann tief in mich hinein. So stößt sie mich eine Weile, dann wird der Druck auf meine Pforte größer. Und noch etwas größer. Ich fühle wie sie in mir ein und aus fährt.

Spüre wie sie mich immer weiter dehnt. Gleich wird der Druck für einen kurzen Moment schwer auszuhalten sein, aber danach winkt das Paradies. Ich stöhne tief auf, endlich ist es geschafft. Einen kurzen Augenblick gibt sie mir Zeit, mich an den Eindringling zu gewöhnen. Dann die ersten Stoßbewegungen. Ich bin völlig ausgefüllt, höre wie sie schwer atmet. Es ist nicht nur geil, es ist auch anstrengend. Die Muskulatur arbeitet gegen sie. Noch bewegt sie ihre zur Faust geballte Hand nur in mir.

Lockert mich, bereitet mich vor auf das was mich dann letztlich um den Verstand bringen wird. Ich bin so feucht, das ich schmatzende Laute von mir gebe. Mit der freien Hand reibt sie mit dem Daumen meine Clit, die freche, die sich so gerne versteckt, aber dann doch frei gelegt wird und ihren Teil abbekommt. Ich spüre die ersten Wellen, wie sie tief in mir geboren werden und sich über den ganzen Körper verteilen.

Ich kann das Zucken nicht mehr verhindern, mein Körper verkrampft, meine Maus zieht sich rhythmisch zusammen. In diesem Stadium presse ich Yvonnes Hand schmerzhaft zusammen, ich weiß es, aber es ist mir egal. Für meine Kleine ist das das Zeichen, jetzt gehen gleich die Pferde mit mir durch. Jetzt kann sie mich etwas gröber anfassen, was sie auch tut. Ihre Hand verläßt die heiße Höhle, dehnt meinen Eingang wieder, so daß ich mir ein Kopfkissen heran ziehe und den Zipfel in dem Mund stecke.

Hemmungslos keuche ich, wie eine Wilde.

Yvonne zieht jetzt ihre Hand so weit aus meiner Maus heraus, bis sie diese fast verläßt, um gleich wieder zuzustoßen. So fährt sie in mir ein und aus, ich habe die Orientierung verloren, bestehe nur noch aus Gefühlen und Extasse. Feinheiten, Nuancen bekomme ich schon lange nicht mehr mit. Um mich abzulenken nehme ich die Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger. Drücke sie. Zwirble sie.

Ziehe sie so lang, das es schmerzt. Yvonne drückt mir mit dem Handballen auf die Blase und ein letztes Mal stößt sie mit ihrer Faust zu. Ich bäume mich auf, eine Welle durchfließt meinen Körper, so heiß, als ob ich mich verbrüht hätte. Dann wird mir schummerig, falle in mich zusammen, ein Gefühl von Ende macht sich in mir breit. Ich bin am Boden, sacke in mich zusammen, bin klein, höre noch das Schmatzen als die Hand aus mir gleitet, rolle mich mit letzter Kraft zur Seite und schlafe augenblicklich ein.

Kaffeeduft.

Kaffeeduft streichelt meine Nase. Ich strecke mich aus, spüre die Nässe zwischen meinen Beinen, auf dem Laken. Also doch kein Traum.

Ich richte mich auf, Yvonne stellt das Frühstückstablett hin, klettert auf ihrer Seite aufs Bett. Im Schneidersitz sitzend schaut sie mich an. „Iß meine Liebste“.

Auf dem Tablett dampf die Tasse mit Kaffee. In einer kleinen Vase ein zartes Röschen, wo sie das wohl aufgetrieben hat? Zwei Scheiben getoastetes Brot, im Eierbecher ein Ei.

Ich lache laut. Mit Kajal hat sie ein Smilie aufs Ei gemalt. Wie süß! Ich drücke ihr ein Fingerküßchen auf die Lippen.

Während ich mich mit Heißhunger aufs Frühstück stürze, erzähle ich ihr von der Frau in der Venus. Sie ist ganz aufgeregt und auf meine Frage, was wir mit der Visitenkarte machen sollen, antwortet sie völlig entgeistert: „Na, anrufen natürlich!“.

Meine Kleine, so ist sie halt.

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